Saskia Rienth: authentisch kommunizieren mit der Rienth-Methode

Datum: Categories Best Practice, News

In unserer neuen Reihe „Kreativhelden“ wollen wir Euch die Köpfe hinter den Coachings vorstellen und was die Arbeit mit ihnen so besonders macht.

Heute stellen wir Euch Saskia Rienth vor. Sie hat sich den Fragen der Kreativagentur Brandenburg gestellt. Lies hier, was sie über die Coachings denkt, worüber sie sich am meisten freut und was es mit der RIENTH Methode auf sich hat.

Name: Saskia Rienth
Website: saskiarienth.de und authentischkommunizieren.de
Instagram: authentisch_kommunizieren
Facebook: authentischkommunizieren


Über Saskia Rienth

Saskia Rienth arbeitet als Coach mit den Schwerpunkten Mediencoaching, Artist Branding und Artist Development. Innerhalb der letzten 6 Jahre hat sie mit mehr als 500 Künstler*innen gearbeitet – von 16-Jährigen Castingshow-Talenten bis hin zum 60-Jährigen Filmkomponisten.

Als Beraterin und Coach arbeitet sie mit Unternehmen wie funk, Sony Music und Universal Music, sowie mit den Förderstellen „Bandpool“ (Popakademie Baden-Württemberg), „Band Support“, „Rockcity Hamburg“, „Music Pool Berlin“  und „ZPOP-Brandenburg“. Dabei bedient sie sich ihrer eigens entwickelten Methode, der RIENTH Methode, mit der sie Künstler*innen hilft, authentisch zu kommunizieren.

Was zeichnet Dich als Coach aus?

Ich kombiniere meine Expertise aus drei Bereichen: Künstlerdasein, Musikbusiness und Journalismus. So kann ich Künstler*innen und Business Partner*innen dafür sensibilisieren, was Journalist*innen sich wünschen oder brauchen. Und zudem den Content wie Bio oder Single Fact Sheets, die ich mit den Künstler*innen im übrigen zusammen schreibe, optimal auf die Arbeit von Journalist*innen ausrichten.

Damit Künstler*innen authentisch kommunizieren können (und nicht ein fremdes Image von außen aufgedrückt kriegen), habe ich eine eigene Methode entwickelt. Die RIENTH Methode. In einer Mischung aus Kreativprozess und Coaching definiere ich mit den Künstler*innen ihr Künstlerprofil, arbeite Alleinstellungsmerkmale heraus und lasse den Wunsch, wie sie wirken wollen, via Storytelling in die Außenkommunikation einfließen.

 

Was bedeutet das Coaching für Dich? Was macht es besonders?

Jede*r Künstler*in ist anders und ich finde es großartig, mit ihnen gemeinsam einen Weg zu finden, wie sie Kommunikation ganz individuell für sich nutzen können.

Zu sehen, wie die Künstler*innen sicherer werden, aufblühen und voller Selbstbewusstsein für sich einstehen und sich nicht verbiegen lassen ist für mich das größte Geschenk. 

Karina Hilbig: Zwischen Zeit- und Finanzmanagement

Datum: Categories Best Practice, News

Karina Hilbig hat sich den Fragen der Kreativagentur gestellt. Lest selbst, was sie vom Coaching hält, warum sie das Angebot wahrnehmen wollte, und wo sie sich und ihr Unternehmen mittlerweile sieht.

 

1. Was machst Du?

Seit über zehn Jahren bin ich gelernte und selbstständige Keramikerin mit eigener Werkstatt und Lädchen in Bad Belzig. Meine Arbeit zeichnet sich durch eine schwarze Glasur aus, die mit einer individuellen Stempel- und Ritztechnik kombiniert wird.2. Was wolltest Du mit dem Coaching erreichen?

Vor dem Coaching lebte ich in finanzieller Abhängigkeit vom Staat. Von dieser Abhängigkeit wollte ich mich unbedingt befreien. Dazu gehört mehr Kundschaft zu erreichen und dadurch den Umsatz zu steigern. Aber welche Möglichkeiten bieten sich mir, um meine Ziele zielgerichtet verwirklichen zu können? Von dem Coaching habe ich mir passende Inspirationen erwünscht.

3. Was passierte im Coaching?

Besonders empfehlenswert waren für mich die unterschiedlichen Methoden zur Strukturierung meines täglichen Arbeitsablaufes. Dazu gehört vor allem auch die Strukturierung meiner Buchhaltung. Nebenbei gab es noch eine Menge hilflreiche Kniffe und Tricks, auf die ich von alleine nie gekommen wäre. Die Coachin hat mir den nötigen Mut zur Veränderung gegeben und die Kraft, die geplanten Vorhaben in die Tat umzusetzen.

4. Wo stehst Du heute?

Mein Zeitmanagment hat sich extrem verbessert. Wann kümmere ich mich um die Buchhaltung, wann arbeite ich die Bestellungen ab, u.s.w.? Dadurch, dass ich mittlerweile ein sehr gutes System habe, gehe ich entspannter an meine Arbeit. Für meine Öffentlichkeitsarbeit habe ich meine Visitenkarten und Gutscheine erneuert, verschiedene Kurse angeboten und war mit meinen Arbeiten beim RBB Fernsehen in der Sendung ZIBB zu sehen. All diese Neuerungen haben mir einen größeren Kundenstamm beschert, der regelmäßig Bestellungen bei mir aufgibt. Dadurch hat sich mein monatlicher Umsatz so steigern können, dass ich nicht mehr von finanziellen Unterstützungen des Staates abhängig bin. Mein Ziel wurde also erreicht.

5. Willst Du anderen Kreativen etwas mitgeben?

Gerade für kreative Menschen ist es oft schwer, nötige Strukturen für ihre Arbeit zu entwickeln und diese auch einzuhalten. Das Coaching hat mich dabei sehr unterstützt. Alles in Allem fand ich das Coaching sehr motivierend und ich habe die Energie in mir entdeckt, all diese hilfreichen Tipps in die Tat umzusetzen. Die Erfolgserlebnisse ließen nicht lange auf sich warten. Habt also Mut zur Struktur und die Konsequenz diese Struktur einzuhalten. Es macht sich bezahlt!

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Keramik-Atelier
Inhaberin: Karina Hilbig
Straße der Einheit 23, 14806 Bad Belzig
E-Mail: info@karina-keramik.de
Website: http://www.karina-keramik.de/

Elena Bednorz: Zwischen Feuer und Social Media

Datum: Categories Best Practice, News
1. Was machst du?

An der offenen Flamme schmelze ich farbige Glasstäbe zu Perlen. Aus diesen Glasperlen entstehen nun Schmuckstücke, wie Armbänder, Ohrringe, Broschen oder aufwendige Colliers in meinem ganz eigenen Design. Individuelle Unikate und Schmuck nach Kundenwunsch. Vor über 18 Jahren begann ich, mir dieses alte Handwerk autodidaktisch anzunehmen und gründete dann später meine kleine „ein-Frau-Manufaktur“ namens „Schmuckes Glas“.

 

2. Was wolltest du mit dem Coaching erreichen?

Mir war es wichtig Vertriebskanäle zu finden, die zu meinen Unikaten und zu mir passen, den Blick zu öffnen für neue Marketingstrategien und Kooperationspartner. Dies alles professionell und mal nicht aus meiner (doch etwas eingeschränkten) Sicht betrachtet.

 

3. Was passierte im Coaching?

Zusammen mit meiner Coachin haben wir meinen aktuellen Stand und meine Wünsche zusammengefasst und daraus neue Sichtachsen und Strategien eröffnet. Ein Aha-Erlebniss für mich war auf jeden Fall die Sichtweise der Kunden und ihren Vorteil, herauszuarbeiten, gerade meine Produkte zu kaufen. Zu jedem Treffen gab es Hausaufgaben. So kam ich nicht in die Versuchung zu sagen: ich müsste MAL dies und jenes tun. Es entwickelte sich daraus ein professionelles und stetiges Vorankommen. Ein persönliches Highlight war für mich, endlich wieder eine neue und zum größten Teil von mir selbst gestaltete Webseite zu haben. Mit den richtigen Inhalten und in einem ganz anderen Design und einer großen Portion professioneller Unterstützung vom Coach.. Eine Basis für alle weiteren Schritte.

 

4. Wo stehst du heute?

Ich habe für mich einen Weg gefunden, mit der richtigen Ansprache Kunden und Kooperationspartner zu finden. Mir gelingt es immer besser, meine eigenen Produkte wertzuschätzen und dementsprechend auch anzubieten. Mit der Nutzung von social Media – Kanälen um auf meine Produkte aufmerksam zu machen, tue ich mich noch etwas schwer. Er beinhaltet sehr viel Zeitaufwand und auch ein größeres Werbebudget, welches ich mit meiner Arbeitskraft nicht generieren kann und möchte. Der direkte Kontakt von Ware und Kunde hingegen, hat sich durchaus bewährt und zieht auch Folgeaufträge nach sich.

 

5. Willst du anderen Kreativen etwas mitgeben?

Offen und neugierig zu sein und trotzdem bei sich zu bleiben. Welcher Weg fühlt sich für mich gut an, so dass ich ihn auch eine Weile gehen kann. Sich Netzwerke zu suchen, in denen man sich mit Gleichgesinnten, aber auch anderen austauschen und ermutigen kann. Den direkten Kontakt zum Endkunden zu suchen, um sich Feedback geben zu lassen, sich Inspiration zu holen und zu schauen, was wird wirklich gewünscht und somit gekauft.