Atelier Marina Kowalski bei Glienicke

 

EXPERIMENTELLE MALEREI

Lilien – Aquarell

Marina Kowalski lebt seit 1999 in Glienicke. Sie ist Mitglied des Glienicker Künstlerstammtischs und war Gründungsmitglied des 2015 gegründeten Vereins „Kunstraum Oranienwerk“. Seit Ende 2019 betreibt sie im benachbarten Berliner Bezirk Reinickendorf im Kunstzentrum Tegel-Süd in der Nähe des Tegeler Sees ein eigenes Atelier mit ihrer  Malerei .

Seit längerer Zeit nimmt sie wieder an Ausstellungen teil, zuletzt etwa  2019 im Neuen Rathaus in Glienicke, in der Touristikinformation in Oranienburg sowie seit Beginn an dem 2x jährlich stattfindenden Artroom des von ihr mitbegründeten Vereins Kunstraum Oranienwerk.

Als persönlichen Erfolg konnte sie nach Ablauf des 2. Artrooms im November 2016 zwei ihrer dort ausgestellten Bilder an die Stadt Oranienburg, vertreten durch den Bürgermeisten, verkaufen. Die Bilder können in der Stadtbibliothek in Oranienburg betrachtet werden. Ihre Kunst ist die Malerei, mit der sie autodidaktisch begann und die inzwischen zu einem wichtigen Inhalt ihres Lebens geworden ist.

Nachdem sie anfangs ausschließlich in der Aquarelltechnik gemalt hat, beschäftigte sie sich immer mehr mit Arbeiten in der Acryltechnik bis hin zur Collagentechnik.

REGELMÄßIGE TEILNAHME AN WORKSHOPS NAMHAFTER KÜNSTLER

Im Licht Acrylcollage 60 x 80 cm

Um ihre Kenntnisse zu erweitern und um Anregungen auch für neue Techniken zu erhalten, nimmt sie regelmäßig an Workshops bei namhaften Künstlern und an Malreisen im In- und Ausland teil. Ihre Malerei geht vom Gegenständlichen bis hin zur Abstraktion. Seit 2015 entstehen ihre Bilder vorwiegend in der abstrakten und experimentellen Malerei auf Leinwand, auf Papier oder auf festen Bildträgern.

 

OBERFLÄCHEN UND STRUKTUREN – ÜBERSETZT IN DIE SPRACHE DER MALEREI

Sonnengruß
Nordische Landschaft

Inspirationen erhält sie aus der Natur und von ihren Reisen. In ihren Bildern versucht sie die Realität der natürlichen aber auch von Menschen geschaffenen Oberflächen und Strukturen, die sie umgeben, in die „Sprache der Malerei “ umzusetzen. Hierzu helfen ihr ihre eigenen Fotos oder auch Eindrücke aus Bildbänden oder anderen Publikationen von Naturlandschaften. Darüber hinaus fordern alte Mauern, verfallene Häuser, abblätternder Putz, rostiges Metall und vieles mehr sie heraus, den Prozess der Vergänglichkeit im Bild festzuhalten. Es entsteht ein Bild, in dem Formen und Oberflächen soweit abstrahiert werden, dass dem Betrachter Freiraum für eigene Interpretationen bleibt.

 

HAPTISCHE OBERFLÄCHEN SCHAFFEN durch selbst hergestellte Strukturen

Im Wandel I
Im Wandel II

 

Die unterschiedliche Anlage des Untergrundes durch selbsthergestellte Strukturen aus Steinmehlen, Kalk, Gips, Sanden und Erden lässt haptische Oberflächen entstehen. Räumlichkeit wird erzeugt. Jedes Material hat in der Beschaffenheit seinen eigenen Reiz.

Es entstehen je nach Gefühlslage Bilder mit starken Kontrasten oder aber auch monochromen und ruhigen Eindrücken.

Schroffe und aufgerissene Strukturen werden verbunden mit fließenden Farben und weichen Übergängen. Farben, zum Teil aus reinen Pigmenten selbst hergestellt, werden geschüttet, gesprüht, mit Pinsel, Spachtel oder mit den Händen bearbeitet und zum Teil wieder abgetragen.

Durch viele Arbeitsprozesse entstehen Zufälligkeiten und Veränderungen, die sie herausfordern. Die Entwicklung dieser Bilder ist durch die Dynamik des Materials nicht oder nur bedingt kontrollierbar.

Die Notwendigkeit, sich immer wieder auf neu Entstehendes und Unkalkulierbares einzustellen, fasziniert sie. Es ist ein zum Teil völliges Eintauchen in die Arbeit mit dem Material. Diese Prozesse lassen durch die Vielzahl der Schichten Mischtöne und nicht wiederholbare Farbverläufe entstehen. Jedes entstandene Bild kann dadurch zu etwas Besonderem und einzigartig werden. Auch eigentlich Banales wird damit betrachtenswert.
(Strukturbilder auf Leinwand 80 x 80 cm)

 

ARBEITEN MIT FRESKO-SUMPFKALK

Versteinert “ – Sumpfkalkbild auf XL – Leinwand – 40 x 40 cm

Noch anders ist die Arbeit mit Freskosumpfkalk, zum Teil verarbeitet mit fein gemahlenem Marmormehl. Durch das strahlende Weiß dieses alten Materials beginnt die aufgetragene Farbe zu leuchten.


Alle Abbildungen © Marina Kowalski | Titelbild:  (Ausschnitt) Sumpfkalkbild auf Malkarton) |Text: Marina Kowalski

 

MARINA KOWALSKI

16548 Glienicke/Nordbahn

Tel.: 0172-9652626

Mail: Marinaanita.Kowalski@gmail.com
Webangebot: www.artoffer.com/MarinaKowalski
Home: www.Kowalskis-Bilderwelten.de

Kontakt

Ein Besuch ist nur mit vorheriger Terminabsprache möglich