Atelier Christin Lutze in Lanke

 

SOMMER-ATELIER IM BARNIMNER LAND

Im Einklang mit der Natur

 

In Lanke nahe Wandlitz unterhält Christin Lutze ihr Sommeratelier. Wenn es stickig wird in der Stadt und die Farben bei hohen Temperaturen zu schnell trocknen, zieht sich die Malerin in ihr Garten-Atelier auf dem Land zurück.

In Pleinair Manier schleppt die Imaginistin zwei Tische für Ihre Arbeiten auf Papier in den Garten, um sich auch während des Schaffensprozess im Einklang mit der Natur zu befinden.

Sobald der Arbeitsfluss nachlässt, geht sie zwischendurch mal im nahe gelegenen See schwimmen, um dann wieder die Muße zu besitzen ihr Werk zu vollenden. Hier in der Weite der märkischen Gegend zwischen Obersee, Krummer Lanke und Hellsee sucht sie nach Inspiration für Raum und landschaftlicher Verschachtelung der Flächen.

 

RÄUME DER PHANTASIE ENTSPRUNGEN

1. Ökostrom, Eitempera auf Leinwand
2. Steiler Pfad, Öl, Eitempera auf Leinwand
3. Islandhaus, Aquarell-Gouache-Acryl auf Papier

Sie kreiert in ihren Bildern imaginäre Räume, in denen weder Perspektive, noch architektonische Konstrukte so existieren könnten. Sie verschiebt Blickwinkel, verzerrt Ebenen, deformiert Balken oder reduziert Distanzen. Dennoch wirken ihre Bilder real, die Räume sind theoretisch begehbar. Ihr Umgang mit Licht unterstützt Flächigkeit oder Tiefe, spiegelt Motive oder beleuchtet versteckte Ecken. Licht schafft in ihren Bildern genau das, was in der Realität so nicht sein könnte.

Ein sehr frappierendes Element in ihrem Werk ist das Fehlen von Menschen. Dimensionen und Größenverhältnisse bleiben somit unmessbar. Obwohl all das, was sie malt, tatsächlich ein menschliches Konstrukt sein könnte, fehlt jener als Protagonist. Es ist nicht der Mensch der hier erschafft, sondern die Phantasie. Sie stößt den Betrachter damit in eine surreale Welt: wo endet Materielles, wo beginnt die Vorstellungskraft des Betrachters?

 

NEUE PERSPEKTIVEN – IM STÄDTISCHEN UND LANDSCHAFTLICHEN RAUM

Utopia, Eitempera auf Leinwand

Die Arbeiten von Christin Lutze leisten einen aktivierenden Hinweis auf das verdrängte und verloren gegangene Bewusstsein von der Vielfältigkeit unserer Lebenswelt. In unserer heutigen schnellebigen Clipkultur erscheint Melancholie, Besinnung, Stille und Langsamkeit als Weltzugang einer längst verlorenen Epoche. Konfrontiert mit dem Spannungsverhältnis von Traum und Wirklichkeit, der Triebfeder menschlichen Handelns, wird der Betrachter Partner in einem Dialog, der offen, aber nicht beliebig ist und anstelle eines Überblicks Einblicke verschafft.

Ihre Arbeiten sind eine Expedition in die Wahrnehmung unserer Welt. Sie versucht keine Utopie eines heimatlosen Traumes darzustellen, sondern eine im Hier und Jetzt lebensfähigen Idee.

Der städtische, architektonische und landschaftliche Raum ist das zentrale Thema ihrer künstlerischen Auseinandersetzung.

 

METAMORPHOSE VON RAUM UND LANDSCHAFT – ZUM SELBSTSTÄNDIGEN FIGÜRLICHEN GEBILDE

Rapunzel, Öl, Eitempera

 

Titelbild „Siesta“ | Repros/Fotos © Chistin Lutze


c/o „Alte Lederfabrik“
Pankstr. 12

13127 Berlin-Pankow (Buchholz)

mail@christin-lutze.de

 

Kontakt

Wenn Ihnen diese Arbeiten gefallen, nehmen Sie Kontakt zur Künstlerin auf. Unter der Tel. 0179 944 54 41 oder über die Mailadresse gibt es die Möglichkeit, sich in Verbindung zu setzen.