Atelier Siegfried Haase in Groß Dölln

 

 

ATELIER IM DREILÄNDERECK DER SCHORFHEIDE – INNIGE VERBINDUNG VON NATUR UND KUNST

Im dünnbesiedelten Grenzbereich von Uckermark, Barnim und Oberhavel, betreibt Siegfried Haase sein Atelier im beschaulichen Schorfheide-Örtchen Groß Dölln.

Warum gerade hier? Diese Frage ist für den Künstlern leicht zu beantworten. Eine lange Zeit hat er in Berlin gelebt. Ist dort seinem Beruf nachgegangen. Hat für die Bewag, Gasag und die letzten 25 Jahre im Deutschen Theater gearbeitet.

Doch nach 40 Jahren Großstadt zog es ihn auf den elterlichen Hof zurück. Hier, auf dem ehemaligen Bauernhof, wurde er geboren und hat seine Kindheit verbracht. Jetzt findet er auf dem Anwesen die idealen Bedingungen, um sein kreatives Schaffen auszuleben. Ein Kreis schließt sich. Dem hektischen und kräftezehrenden Dasein in der Metropole entflohen, kann der Ferroist, wie er sich selbst manchmal bezeichnet, seine Vorstellung vom Leben auf dem Dorf in Verbindung mit individueller Kunstentfaltung umsetzen.

Dabei unterstützt ihn auch die bereits vorhandene Infrastruktur des mit Nebengebäuden versehenen Grundstücks. Für Alles vom Herstellungsprozess bis zur Präsentation der Werke findet er hier eine passende Stelle. So weiß er zum Beispiel, den Platz zum Lagern seiner benötigten Materialien zu schätzen – in der Regel sind das rostige Eisen und Naturrohstoffe, die gesucht und gefunden und dann auf die jeweilige künstlerische Eingebung wartend, gelagert werden müssen. Ist die plastische Arbeit erstmal gefertigt, findet sich auch eine Nische im weitläufigen Künstlergarten.

 

ATELIERGARTEN UND AUSSTELLUNGSORT ZUGLEICH

1. Der Mensch in seiner Schlüsselposition

2. Von der Schwierigkeit des Seins

3. Der Punker

 

KUNST IM ANGESTAMMTEN BIOTOP ENTDECKEN

Siegfried Haases Skulpturen scheinen häufig aus seiner Gedankenwelt in die Realität diffundiert zu sein. Sie zeigen Tierisches, Skurriles und Nachdenkliches, wobei sie ihre Wirkung oft auch durch das Umfeld im naturnahen Garten entfalten. Die Besucher können selbsttätig die Kunst im angestammten Biotop entdecken, die hier ungestört vor sich hin rosten darf und durch Umwelteinflüsse eine weitere Metamorphose eingeht. In der Schrott- und Materialsammlungen, ein paar Meter weiter, läßt sich teilweise ihre Entstehung nachvollziehen. Neben der Außenanlage nutzt der Kreativschaffende aber auch die vormalig landwirtschaftlich genutzten Nebengebäude. Im Stall wurde eine kleine Galerie eingerichtet – Schuppen und Scheune dienen der Umsetzung künstlerischer Ideen.

Besucher sind sehr gerne gesehen. Gespräche über die Arbeiten und alles was damit im weitesten Sinne zusammenhängt würden ihn freuen. Natürlich ist Siegfried Haase auch bereit, sich vom einen oder anderen Werkstück zu trennen.

 

KUNST IM WALD? VERGÄNGLICHES UND DAUERHAFTES ZWISCHEN DEN BÄUMEN

In zwei Kilometer Entfernung, hat er in seinem Wald, zusammen mit anderen Künstlern, einen offenen Kunstwald eingerichtet, in dem vergängliches und dauerhaftes aus Holz, Stein u.a. Materialien zu sehen sind. Weitere Mitstreiter sind erwünscht. Wer sich hier beteiligt, muss aber damit leben können, das Arbeiten eventuell zerstört oder auch gestohlen werden. Es gibt keine Versicherung, und außer Ruhm und Ehre in einem für Kunstexponate selten genutzem Umfeld zu päsentieren, ist nichts zu gewinnen.

offener Kunstwald

 

 


Titelbild „Platzkampf“ Fotos © Siegfried Haase und Michael Haddenhorst

 

Telefon 039883/333018

siegfried.haase@freenet.de

 

Öffnungszeiten:

Wenn ihnen diese Arbeiten gefallen, besuchen Sie den Künstler. Damit sie nicht umsonst kommen, sollten sie sich unter Tel. 039883/333018 anmelden oder sich über die Mailadresse in Verbindung setzen.