Atelier Uwe Müller-Fabian in Vehlefanz

 

KUNST IM VIERSEITENHOF AM VEHLEFANZER ANGER

Hofensemble mit Atelier und Galerie im Auge des Künstlers


Der renommierte Kunstmaler ist Absolvent der HDK Berlin. Er blickt bereits auf ein bewegtes Leben zurück, als er 1993 auf das renovierungsbedürftige Anwesen im Oberkrämer Ortsteil Vehlefanz stößt.

Nach dem Studium hatte er eine ausgedehnte Weltreise unternommen. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, nahm er unterschiedlichste Jobangebote an. In diesen Wanderjahren sammelte er einen reichen Fundus an Bildgeschichten, aus denen er bis heute einen Teil seiner Themen generiert. Reiseeindrücke, insbesondere in der Südsee aufgenommen, prägen später seinen frischen, farbgewaltigen Stil, den er in zusätzlichen Studien an der Hochschule der Künste verfeinert.

Er entwickelt eine beinahe exotische Farbsprache, um Dinge zwischen den Zeilen heraufzubeschwören – um über der Organisation von Flächen und Farben andere Dimensionen des Erlebten anzudeuten. In Vehlefanz lässt er sich nach weiteren Lebensstationen in Bremen und Berlin nieder und widmet sich neben der Malerei den nicht zu unterschätzenden Herausforderungen einer Vierseitenhof Renovierung.

GALERIE: BILDGESCHICHTEN

 

WOHNORT, KUNSTWERKSTATT UND GALERIE

Atelierhaus, in die Gartenlandschaft eingfügt

 

Lichtdurchflutets Atelier

Zum Haupthaus mit Nebengelassen fügt er später ein für ihn unerlässliches Gebäude hinzu: das Atelier. Der Neubau wird sowohl von der Architektur als auch was die Verwendung  historischer Materialien anbelangt, so behutsam in das vorhanden Ensemble eingepasst, dass er nur schwerlich als kürzlich errichtetes Gebäude zu erkennen ist.

Ein mehrstöckiges, lichtdurchflutetes Atelier ist auf diese Weise entstanden, welches mit seiner ungewöhnlichen Verschachtelung, den Ansprüchen eines kreativ arbeitenden Menschen gerecht wird. Beim Bauen und Planen dieses außerodentliches Gesamtkunstwerks, welches fortan zum Leben als auch zum Malen, und Ausstellen seiner Werke dient, kamen ihm auch Erfahrungen zugute, die er in diversen Nebentätigkeiten, unter anderen als Maurer, kennengelernt hat.

Von der Dachterrasse seines Ateliergebäudes, in dem seine zum Teil großformatigen Bilder entstehen, bietet sich ein weiter Blick über das 7.000 qm große Grundstück mit selbst angelegtem Teich, der künstlich geschaffenen Ruine auf dem Feldherrenhügel sowie dem dahinter liegenden Landschaftsschutzgebiets bis zum Mühlensee in weiterer Ferne. Der Kulturpreisträger Oberhavel 2014 (Lebenswerk) führt Besucher am Tag des offenen Ateliers durch sein verwinkeltes Atelier-Gebäude und klärt über die Hintergründe seiner Gemälde auf. Unter Umständen werden jetzt auch die Zusammenhänge zwischen dem Erlebten und der Thematik auf diversen Bildern Uwe Müller-Fabians deutlich.


 

Uwe Müller-Fabian vor seinem Gemälde
„Allegorie auf die Allegorie auf die Gründung Oranienburgs“
Orangerie im Schlosspark von Oranienburg

ATELIER UWE MÜLLER-FABIAN

 

Das Atelier ist jeweils am 1. Mai-Wochenende geöffnet, kann aber nach telefonischer
Absprache auch zu anderen Zeiten besucht werden.