Atelier Susanne Zinser in Hohen Neuendorf

 

Verzauberung mittels hauchzarter Texturen

The Message

 

Susanne Zinsers Kunstwerke verzaubern durch ihre hauchzarten, farbintensiven Texturen. Sowohl ihre Themen, als auch die gewählten Mittel zeugen von einer poetischen, weiblichen Weltanschauung.

Wenn es ein Wort für die Empfindungen, die die Bilder hervorrufen gibt, dann ist es Synästesie, im Sinne der Einheit von Sinnesempfindungen. Sie sind leidenschaftlich und voller Gefühl, Lebensfreude und Melancholie. Sie berühren, genau wie ein Kleidungsstück die Haut berührt. Einige Bilder sind ein Mix aus unterschiedlichen Materialien. Dabei kann es sein, dass aus der alten Lieblingsbluse nunmehr ein Bild geworden ist.
Paulina Tsvetanova

 

Die Freiheit der Form

Siegelung, 125 x 85 cm

„Mir fällt es nicht leicht über meine Malerei zu schreiben. Ich bin in erster Linie Malerin. Experimentiere jedoch auch mit Resten wie Papier, Stoffen, Wischtücher und versuche ab und zu diese experimentell ins Bild einzuarbeiten. Manchmal ziehe ich einen Putzlappen auf die Leinwand oder alte ausrangierte Blusen, weil mir die durchschimmernde Leichtigkeit des Materials gefällt. Darüber hinaus beschäftige ich mich seit 2 Jahren mit Druckgrafik. Das Unvorhersehbare fesselt mich beim Drucken.“

Eine Motivation brauche ich nicht – die ist in mir

Wundersame Wesen

 

Susanne Zinser empfindet das als eine glückliche Gabe. Die Inspiration gibt ihr der Alltag. Oft fängt sie mit einer vagen Idee im Kopf an. Das können Gedanken sein, oder ein Gefühl.

Anfangs fällt ihr eine Entscheidung schwer z. B. für eine Farbe, daher sind oft viele Farben im Bild. Das Motiv entwickelt sich im schöpferischen Prozess. Es ist ein sorgfältiges Austangieren, was möglich ist.

„Ich liebe die Freiheit der Form. Mein Ziel ist es, diese in einem Strudel aus Farben verschwinden zu lassen, damit die Fantasie sich unbeschwert entwickeln kann.“

 

Stille Monochrome – Kraftvolle Explosive

(l.) in der Ruhe liegt die Kraft  | (r.) Do it, with love!

Die Künstlerin glaubt, nicht festgelegt auf einen Stil oder eine Richtung zu sein. Manchmal denkt sie nach innen, schöpft aus dem Unterbewussten die stillen monochromen Bilder.

Die Explosiven, wie sie sie nennt, entstehen in energiereichen kraftvollen Phasen. Manche Bilder sind nicht für die Ewigkeit, sondern vergänglich, genau wie die verschiedenen Lebensphasen, in denen wir uns befinden. Manchmal sind viele einsame Stunden im Atelier vertan und es ist „Nichts“ entstanden. Doch selbst das Nichts hat seine Berechtigung. Es wird dem fließenden Prozess des Weitermachens überlassen. Zerstörung, Veränderung, Erneuerung. Wie im wahren Leben.

Das beste Bild ist noch gar nicht gemalt

Blickwechsel

 

„Manche sagen, meine Bilder wären sehr weiblich. Schöne Frauen, sanfte Farben. Zartes. Konkret oder verwischt. Das mag sein, ich bin ja eine Frau. Und wie soll ich sonst malen, wenn nicht weiblich? Selbstbestimmt in Freude, Glück, Zuversicht und einer Stärke, etwas zu wollen. Ich denke immer noch, das beste Bild habe ich noch gar nicht gemalt.“


Alle Reproduktionen © Susanne Zinser | Titelbild: Träumerei, Aus der Tiefe, Verrückt | Text: Susanne Zinser / Paulina Tsetanova (In Bearbeitung von Michael Haddenhorst)

 

Susanne Zinser

Hohen Neuendorf

0172 9813924

www.susanne-zinser.de

info@susanne-zinser.de