Martina Breyer: Alte Stätten mit Kultur beleben

Martina Breyer hat sich den Fragen der Kreativagentur Brandenburg gestellt. Lies hier, warum sie das Einzelcoaching wahrgenommen hat, was sie bereits alles erreicht hat, und warum man auch dann weiter machen sollte, wenn es schwierig wird.

Unternehmen: Kunstgut Krahne
Name: Martina Breyer
Website: www.kunstgut-krahne.de


1. Was machst Du?

Ich bin meiner Vision gefolgt. Ich bin dabei, das marode, denkmalgeschützte Gutshaus in Krahne zu einem lebenden Kulturort zu machen. Das entstehende Kunstgut Krahne und der dazugehörige Garten bekommt all unsere Liebe, Kraft, Zeit und auch unser Vermögen. Mit der Sanierung sind wir – dank verschiedenster Fördergelder – gut vorwärts gekommen. So ist die Hülle fast fertig gestellt und das halbe Erdgeschoß ist gut nutzbar. Erste Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Workshops, eine Weihnachtswerkstatt und Lesungen haben stattgefunden. Nun wird das Haus weiterhin mit Leben gefüllt. Es soll die Leute anziehen und einbeziehen. Wir wollen gemeinsam die Vision eines kulturellen Ortes in Brandenburg auf- und weiter auszubauen.

Mein Leben lang habe ich überwiegend freiberuflich gearbeitet. Dadurch habe ich einen großen Erfahrungsschatz in vielen Projekten angesammelt. Es ist mir ein Vergnügen mein Können weiter zu entwickeln, meine Fähigkeiten einzusetzen und mein Wissen weiter zu geben.

So war ich tätig als Künstlerin, Stipendiatin, Designerin, Innenarchitektin, Saniererin von denkmalgeschütztem Gebäude, Vermieterin einer Ferienwohnung, Organisatorin von Symposien und Festivals, Workshop Leiterin und auch Gartenplanerin.

 

2. Was wolltest Du mit dem Coaching erreichen?

Ich wollte mir über die inhaltliche Zielsetzung und vor Allem auch über die Machbarkeit klarer werden. Die Erstellung eines Finanzplanes für die kommenden Jahre wollte ich erarbeiten.

 

3. Was passierte im Coaching?

Einige inhaltliche neue Zielrichtungen sind entstanden. Hauptsächlich die Auswahl bestimmter Zielgruppen ist spezialisierter geworden. Es sind gute Kontakte entstanden, die auch durch meinen Coach vermittelt wurden. Aus diesen Kontakten hat sich eine gute Zusammenarbeit entwickelt und ist auch für die Zukunft geplant.

 

4. Wo stehst du heute?

Das Projekt entwickelt sich gut weiter. Leider gehen die umfangreichen Baumaßnahmen nicht so schnell von statten, wie es geplant war. Aber alles entwickelt sich gut. So schiebt sich alles etwas nach hinten. Aber einige Veranstaltungen fanden schon statt und waren erfolgreich.

 

5. Willst Du anderen Kreativen etwas mitgeben?

Die für kreative Leute ungewohnte Denkweise, auf Wirtschaftlichkeit zu achten, gehört in jedem Projekt dazu und man muss es lernen. Ein wichtiger Bestandteil ist das Netzwerken und hier auf dem Lande ist es viel leichter Kontakte zu knüpfen und auch zu halten.