Rüdiger Lauktien: vom „kleinen Grafikdesigner“ zum seriösen Agenturauftritt

Datum: Categories News

Rüdiger Lauktien hat sich den Fragen der Kreativagentur gestellt. Lest selbst, was er vom Coaching hält, warum er das Angebot wahrnehmen wollte, und wo er sich und sein Unternehmen mittlerweile sieht.

 

1. Was machst Du?

Ich mache Bilder! ..also keine einfachen Fotos mit dem Smartphone, sondern spektakuläre Bilder! Ganze Bildkompositionen, die in der Regel aus vielen verschiedenen Bildelementen zusammengesetzt werden. Genannt wird das Digital Art und damit verwöhne ich meine B2B-Auftraggeber in den unterschiedlichsten Szenarien: Ein Transportzug soll in eine digitale Welt getaucht werden; ein Windrad muss in eine gläsernde Batterie, eine Insel in Logoform, der perfekte „Splash“ für einen Softdrink. Ich liebe Schönheit und Ästhetik in der Bildsprache und das lieben meine Kunden*innen und wollen ihre Produkte oder Unternehmen auf diese Weise verschönern.

2. Was wolltest Du mit dem Coaching erreichen?

Durch das ständige Auf-und-ab und die ein oder andere Durststrecke gefolgt von schier unfassbaren Höhenflügen wurde mir nach 6 Jahren klar, dass ich etwas mehr Beständigkeit in meiner Arbeit brauchen könnte – gerade auch angesichts dessen, dass sich Familiennachwuchs angekündigt hat. Diese Beständigkeit zu erreichen, war mir aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich und ich suchte nach Unterstützung und einem professionellen Blick auf meine Arbeitswelt. Ich darf mich glücklich schätzen: Das Coaching war genau das, was ich gebraucht habe.

3. Was passierte im Coaching?

(Was war für Dich wichtig? Gab es Highlights oder „Aha-Momente“)
Naja, so richtig erhebend war der Anfang nicht, denn um etwas wirklich Gutes aufzubauen, muss man manchmal erstmal etwas abreißen, um Platz für den Neubau zu machen. Ich war bis zu Beginn des Coachings noch stark davon überzeugt, wahrscheinlich eine der coolsten Webseiten ever zu haben, bis mir der Coach auf diplomatisch einfühlsame Art und Weise klar machte, dass dem nicht unbedingt so ist und dass man eher das Gefühl hat, in einem bunten Gemüseladen zu stehen, als einem Spezialisten zu begegnen. Nun, das war hart, aber er hatte vollkommen recht und dieser Blick hat mit in meiner Betriebsamkeit doch sehr gefehlt. Wie gut, dass ich eines besseren belehrt wurde und schon nach der ersten Session entwarf ich ein neues Logo und plante ein Rebranding. Weg vom „kleinen Grafikdesigner“ hin zum seriösen Agenturauftritt.

4. Wo stehst du heute?

Heute freue ich mich über meine Internetagentur „Lauktien & Friends“ und habe nun schon mehrere Projekte in Zusammenarbeit mit anderen kreativen Profis für meine Auftraggeber leiten dürfen. Das ist ein großer Sprung und ermöglicht eine ganz neue Qualität in den Kreativerzeugnissen. Heute frage ich mich auch, warum ich nicht selbst darauf gekommen bin. Ich habe immer versucht, alles alleine hinzubekommen und es ist völlig klar, dass ich bei der Vielzahl an kreativen Möglichkeiten und Stilen, die man in eine Bildwelt einbauen kann, keine Chance hatte, auf allen Ebenen erfolgreich zu arbeiten. Aber mit einem freien Team, das so viele Kompetenzen und Qualitäten vereint, ist das gar kein Problem.

5. Willst du anderen Kreativen etwas mitgeben?

Wir Kreative haben – obwohl wir so kreativ denken sind – für unsere eigene Präsenz oft nicht den Blick und die Klarheit und vielleicht auch nicht das geschäftliche Denken, um uns optimal aufzustellen. Mir ging es jedenfalls so. Ich würde also jedem Unternehmer in der Kreativwirtschaft dazu raten, sich einen Blick von außen zu gönnen und sich die richtigen Fragen stellen zu lassen. Das bringt einen ordentlichen Boost nach vorne und eröffnet völlig neue Wege, die zwar die ganze Zeit vor einem lagen, man aber einfach zu betriebsblind war, um sie zu gehen.

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Lauktien & Friends
Rüdiger Lauktien, Digital Artist
Birkenhof 37, 16767 Leegebruch
E-Mail: post@lauktien-friends.de
https://lauktien-friends.de/

Sascha Landowski: Zwischen Außenwirkung & Umstrukturierung

Datum: Categories News

Sascha Landowski hat uns von seinen Erfahrungen mit dem Coaching erzählt. Davon, was ursprünglich sein Anliegen war, über den Mut, keine Angst vor „Ideen-Klau“ zu haben, und wo er sich heute mit seinem Unternehmen sieht.

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Unternehmen: OK Paula! UG

Name: Sascha Landowski

Website: Homepage: www.coaching-loesungsorientiert.de / Projektseite: www.pengueen.de

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Das Interview

 

1. Was machst du?

Ich bin Unternehmer; Aktuell entwickle ich das Startup Pengueen, ein soziales Netzwerk zur Entlastung pflegender Angehöriger und Fachkräften durch die Vernetzung der Umfelder betreuungsbedürftiger Personen.

 

2. Was wolltest du mit dem Coaching erreichen?

Ursprünglich ging es um die Außenwirkung. Im Zuge des Coachings kamen mehrere Aspekte hinzu, die zu umfangreichen Umstrukturierungen (und einer Ausgründung) geführt haben.

 

3. Was passierte im Coaching?

Frau Feld (die Coachin, Anm. d. Red.) hat eine Brücke zwischen meinen unternehmerischen Tätigkeiten und der Plattform gebaut; mein Engagement in dem Projekt mit meiner persönlichen Leidenschaft, meinen intrinsischen Motivationen verbunden. Durch diese Arbeit konnte ich sehr schnell „Lücken“ erkennen und korrigieren.

 

4. Wo stehst du heute?

Wir haben 2019 mit dem Markteintritt begonnen; 2020 steht unter dem klaren Ziel „Wachstum“.

 

5. Willst du anderen Kreativen etwas mitgeben?

Ich würde immer und so früh wie möglich mit Dritten über meine Ideen und Strategien sprechen. Keine Sorge vor „Ideen-Klau“. Der Input von erfahrenen Menschen ist unschätzbar wertvoll.

 

 

Elena Bednorz: Zwischen Feuer und Social Media

Datum: Categories Best Practice, News
1. Was machst du?

An der offenen Flamme schmelze ich farbige Glasstäbe zu Perlen. Aus diesen Glasperlen entstehen nun Schmuckstücke, wie Armbänder, Ohrringe, Broschen oder aufwendige Colliers in meinem ganz eigenen Design. Individuelle Unikate und Schmuck nach Kundenwunsch. Vor über 18 Jahren begann ich, mir dieses alte Handwerk autodidaktisch anzunehmen und gründete dann später meine kleine „ein-Frau-Manufaktur“ namens „Schmuckes Glas“.

 

2. Was wolltest du mit dem Coaching erreichen?

Mir war es wichtig Vertriebskanäle zu finden, die zu meinen Unikaten und zu mir passen, den Blick zu öffnen für neue Marketingstrategien und Kooperationspartner. Dies alles professionell und mal nicht aus meiner (doch etwas eingeschränkten) Sicht betrachtet.

 

3. Was passierte im Coaching?

Zusammen mit meiner Coachin haben wir meinen aktuellen Stand und meine Wünsche zusammengefasst und daraus neue Sichtachsen und Strategien eröffnet. Ein Aha-Erlebniss für mich war auf jeden Fall die Sichtweise der Kunden und ihren Vorteil, herauszuarbeiten, gerade meine Produkte zu kaufen. Zu jedem Treffen gab es Hausaufgaben. So kam ich nicht in die Versuchung zu sagen: ich müsste MAL dies und jenes tun. Es entwickelte sich daraus ein professionelles und stetiges Vorankommen. Ein persönliches Highlight war für mich, endlich wieder eine neue und zum größten Teil von mir selbst gestaltete Webseite zu haben. Mit den richtigen Inhalten und in einem ganz anderen Design und einer großen Portion professioneller Unterstützung vom Coach.. Eine Basis für alle weiteren Schritte.

 

4. Wo stehst du heute?

Ich habe für mich einen Weg gefunden, mit der richtigen Ansprache Kunden und Kooperationspartner zu finden. Mir gelingt es immer besser, meine eigenen Produkte wertzuschätzen und dementsprechend auch anzubieten. Mit der Nutzung von social Media – Kanälen um auf meine Produkte aufmerksam zu machen, tue ich mich noch etwas schwer. Er beinhaltet sehr viel Zeitaufwand und auch ein größeres Werbebudget, welches ich mit meiner Arbeitskraft nicht generieren kann und möchte. Der direkte Kontakt von Ware und Kunde hingegen, hat sich durchaus bewährt und zieht auch Folgeaufträge nach sich.

 

5. Willst du anderen Kreativen etwas mitgeben?

Offen und neugierig zu sein und trotzdem bei sich zu bleiben. Welcher Weg fühlt sich für mich gut an, so dass ich ihn auch eine Weile gehen kann. Sich Netzwerke zu suchen, in denen man sich mit Gleichgesinnten, aber auch anderen austauschen und ermutigen kann. Den direkten Kontakt zum Endkunden zu suchen, um sich Feedback geben zu lassen, sich Inspiration zu holen und zu schauen, was wird wirklich gewünscht und somit gekauft.

Erasmus für Jungunternehmer

Datum: Categories News

Italienisch Kochen lernen, die Geheimnisse des skandinavischen Möbelbaus erkunden, sich mit Ökobauern in Tirol austauschen oder sich von der Kreativität der Designer in Barcelona anstecken lassen – und in dieser Zeit auch noch finanziell unterstützt werden? Das Programm „Erasmus für Jungunternehmer“ fördert den Austausch von UnternehmerInnen und ExistenzgründerInnen in Berlin, Brandenburg und darüber hinaus.

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Kreativwirtschaft im Dialog

Datum: Categories News

Kreativwirtschaft im Dialog mit Logistik / Automotive und Ernährungswirtschaft

Design New Ideas ist eine interaktive Veranstaltungsreihe, die sich an Kreative richtet und zum Dialog mit anderen Branchen aufruft. In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), dem Cluster IKT / Medien / Kreativwirtschaft (IMK) und anderen Branchenclustern wie Ernährungswirtschaft und Mobilität wollen wir mit euch eine branchenübergreifende Debatte über Zukunftsszenarien anregen, Akteure ins Gespräch bringen und den Raum zur Entwicklung von gemeinsamen, branchenübergreifenden Projekten bieten. Die Kreativwirtschaft ist auch für andere Branchen ein wichtiger Partner bei der Entwicklung von Innovationen und bei der Erschließung von neuen Märkten. Beteiligt euch an diesem Dialog! Informationen zu weiteren Veranstaltungen in der Reihe erhaltet ihr regelmäßig in unserem Newsletter oder auf der Webseite der Wirtschaftsförderung Brandenburg www.wfbb.de oder www.digital-bb.de

Hier geht es zur vollständigen Dokumentation Kreativwirtschaft im Dialog

 

 

Start-Ups und Kreative: Nehmt Euch ein paar Minuten für die „CreatINNES“ Umfrage!

Datum: Categories News

Welchen Nutzen können deutsche Start-Ups aus der Kreativwirtschaft ziehen?

Start-Ups und Kreative: Nehmt Euch ein paar Minuten für die anonyme Umfrage!

(läuft bis 15.02.)

Das EU-Projekt „CreatINNES“ ermittelt mithilfe der Umfrage Inhalte und Tätigkeiten der Kreativen. Sie hilft damit deutschen Start-Ups, den Mehrwert der Kreativwirtschaft für sich zu finden und damit die Bedarfs- und Kundenorientierung der Start-Ups mit Methoden der Kreativwirtschaft zu verbinden. Als Beispiel sei hier Steigerung der Kreativität in Designprozessen genannt.

https://www.surveymonkey.de/r/HGPBTGQ

 

Save the Date. Designkonferenz 2019 am 11. und 12.06.2019!

Datum: Categories News, Veranstaltungstipp

Am 11. Juni ab 17.30 Uhr erfolgt die diesjährige Designpreis-Verleihung des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg. Sie bildet den Auftakt für die am 12. Juni stattfindende Designkonferenz Brandenburg 2019. Veranstaltungsort ist das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam.

Die Kreativagentur ist selbstverständlich wieder mit dabei!

Weitere Informationen und die Ausschreibung des Designpreises in Kürze – auch auf www.designkonferenz-brandenburg.de und www.designpreis-brandenburg.de.

 

 

Tagung „Laden[ ]Lokal – Raum | Sichtbarkeit | Vernetzung“

Datum: Categories News, Veranstaltungstipp

17. Dezember 2018 um 10.00-17.00 Uhr, Rechenzentrum, Potsdam

Wir von der Kreativagentur Brandenburg freuen uns sehr, mit dabei zu sein – und hoffen, viele von Euch dort zu treffen!

Die Tagung gibt uns einen inspirativen Raum zum intensiven Austausch. Gemeinsam können wir aktuelle Themen der (Brandenburger) Kultur- und Kreativwirtschaft verhandelt. Tagung „Laden[ ]Lokal – Raum | Sichtbarkeit | Vernetzung“ weiterlesen