Atelier Elli Graetz in Dagow

Datum:

 

 

Fontanes Frauengestalten – verstoßen und selbstbestimmt…

Vorurteile, Liebe und Tragödie, Fremdsein und Ausgrenzung, Selbstwertgefühl – Suche nach der eigenen Selbstbestimmung und Emanzipation.

„Jott, ein Engel is sie woll grade auch nich…“
Fontane, Irrungen und Wirrungen ,1.Kapitel

 

Der Schriftsteller Theodor Fontane war angetan von Frauen, deren Leben nicht in den vorgegebenen Bahnen verlief. Es sind Frauen aus diversen Gesellschaftsschichten, die jede auf Ihre Weise nach Glück streben und jede auf unterschiedliche Weise an den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit zerbrechen.

Für ihre neue Arbeit über Fontanes Frauentypen hat sich Elli Graetz, passend zum Fontane-Jubiläumsjahr, aus einer Sammlung anonymer alter Fotos der Zeitepoche zwischen 1870 -1900 Frauenporträts ausgesucht. Sie vergrößert diese und mit Hilfe der Siebdruck-Technik.

Über Collage und Zeichnung versucht sie ihnen einen neuen Ausdruck zu geben. Sie interpretiert innere Befindlichkeiten. Durch Hinzufügen von Farbe, verschiedenen Mustern und Strukturen gibt sie den Frauen eine neue Individualität. Dem Betrachter bleibt es überlassen, welche von den Abbildern er Fontanes zahlreichen Frauengestalten in seinen Romanen und Novellen zuordnet. 2019 gewann Elli Graetz mit dieser Arbeit den „Brandenburgischen Kunstpreis“ der Märkischen Oderzeitung und des Schlosses Neuhardenberg.

 

Die starken Frauen aus der Familie der Künstlerin – Siebdruckserie

Siebdruck-Collage

 

Vor Jahren hat sie schon einmal eine mehrteilige Siebdruck-Collage „Die starken Frauen meiner Familie“ angefertigt.

Auslöser war der Tod der Mutter. Mit Hilfe von Fotos, Dokumenten und Briefen hat sie das schicksalhafte Leben der Mutter und ihrer Geschwister – aufgewachsen im katholischen Österreich, künstlerisch umgesetzt.

Durch den frühen Tod der Mutter kam sie und ihre Schwestern früh zum kommunistischen Jugendverband Österreichs. Die ältere Schwester wurde von der Partei nach Moskau geschickt, heiratete einen russischen Ingenieur und ging mit ihm nach Kusnezk, wo er durch Stalin liquidiert wurde. Getrennt von ihren Kindern durchlebte sie die Straflager Sibiriens.

Die jüngste Schwester überlebte im Hotel Lux in Moskau. Ihre Mutter, beim Flugblätterverteilen in Berlin verhaftet, kam ins Untersuchungsgefängnis Berlin-Barnimstraße, wo die Halbschwester zur Welt kam. Nach der Flucht über Prag und Paris – erneute Verhaftung. Sie überlebte das Kriegsende in Bremen.

Das Atelier im Garten am Dagowsee

Versunkene Stadt – Holzschnitt, 40x50cm
Ateliergarten mit Skulpturen von Eli Graetz

 

Elli Graetz hat für ihr Atelier einen Platz im Nebengelass des Anwesens in Dagow gefunden, welches sie mit ihrem Mann, dem Fotografen Jürgen Graetz bewohnt.

Wenn sie aus dem Fenster schaut, könnte sie die glitzernden Wellen des Dagowsees, jenseits ihres Skulpturengartens, im Sonnenuntergangslicht auf und ab gleiten sehen. Sie könnte…

Doch der Ort dient nicht der Kontemplation, wenngleich man vermuten darf, dass die heitere Atmosphäre dieses besonderen Gartengrundstücks einen unterbewusst stattfindenden positiven Einfluß haben mag.

Vordergründig ist hier ist der Raum, um den verschiedensten Techniken, mit denen Elli Graetz ihr künstlerischen Schaffen auslebt, einen adäquaten Arbeitsplatz zuzuordnen. Im strahlend weiß gehaltenen Atelier entstehen Siebdrucke, Collagen aus Mischtechnik, Arbeiten unter Verwendung von geätztem Metall und immer wieder Holzschnitte.

Dem Garten, nach Urvätersitte mit alten Obstbestand versehen, hat sie einen Teil ihres Schaffensrepertoires hinzugefügt. Skulpturen aus Stein, Metall und Holz stehen hier wie zufällig und dennoch hängt alles zusammen. So findet die Künstlerin einen Teil ihrer Materialien in der umgebenden Natur. Sieht mit Künstlerauge in den gewachsenen – oder zufällig aufgefundenen Strukturen eine Gegenständlichkeit und kombiniert Dinge neu zusammen, bis sich dann plötzlich auch für den erstaunten Betrachter eine Erkenntlichkeit ausformt. Der Kreis schließt sich, wenn sich die fertigen Skulpturen wieder in der Freiluftgalerie des Ateliergartens einfinden.

Wasser, Stechlin, Holzschnitt

 


Titelbild: Fontanes Frauengestalten | Siebdrucke 2018

 

Atelier Elli Graetz

Dagowseestraße 26
16775 Dagow/Stechlin


Tel.: 03 30 82 -7 04 28
Mail: post@elligraetz.de
Home: www.elligraetz.de

 

 

Atelier Petra Elsner in Kurtschlag

Datum:

 

Zeit ist das Zauberwort für Glück
Lesung im Blumenmond

Die malende Geschichtenerzählerin aus der Schorfheide ist einem Sehnsuchtsbild gefolgt, ohne auch nur zu ahnen, dass es sie zur Erfinderin der Schorfheidemärchen machen würde.

Es war das Flüstern des Nebels an einem Novembertag in der Heide, dass sie per TV erreichte. Sie und ihr Mann, Fotograf und Imker, waren gerade auf der Suche nach einem Landsitz für die ältere Lebenszeit. Inzwischen ist Künstlerin nicht mehr wegzudenken aus der Region im Dreiländereck.

Wie sie das Wald-Dorf am Döllnfließ fand:

„Das Dorf Kurtschlag hatte ich eines Nachts im Internet entdeckt. Wir suchten ein bezahlbares Häuschen in der Schorfheide. Nicht nur weil die Mieten schon damals in Berlin exorbitant stiegen, wir hatten in vorausgehenden Sommern unsere Vorliebe für das Leben auf dem Lande entdeckt und wollten einfach raus aus der Stadt – für immer. Im Januar 2008 zogen wir in das alte Häuschen an der Kurtschlager Dorfstraße 54 ein und begannen unser neues Leben. Mein Liebster als freier Fotograf und Imker, ich als selbständige Autorin, Malerin, Illustratorin, Journalistin und Bloggerin. Heute kommen aus meinem Atelier neben meiner Malerei Märchen, Lyrik und Kurzgeschichten dazu, Illustrationen, Postkarten, handgefertigte Künstlerhefte, Pressetexte und Fotos. Immer am 1. Maiwochenende nehmen wir sonntags an den Brandenburgischen Tagen der offenen Ateliers teil, aber man kann sich auch einfach telefonisch anmelden, um Einblicke ins Atelier am Schorfheidewald zu bekommen.“  Unter www.schorfheidewald.de kann man ihr zuweilen beim Schaffen zusehen.

Blick in den Sommergarten

 

BUCHAUTORIN GESTALTET EIGENE Edition

Die gelernte Schrift- und Grafikmalerin und studierte Journalistin und Buchautorin ist seit 25 Jahren freiberuflich unterwegs. In den zehn Lebensjahren in der Schorfheide hat sie viel für und über die Region geschrieben und illustriert. Darunter ihre bekannten Schorfheidemärchen, Weihnachtsgeschichten, die Kurzgeschichten „Vom Duft der warmen Zeit“, Das Waldabenteuer „Der Schatz der Baumriesen“, die uckermärkische Kriminalgeschichte „Stumme Gänse“. Sie hat Barnimer Sagen bearbeitet und ihre „Kurtschlager Editionen“ entwickelt.

In ihrer Malerei ist die malende Geschichtenerzählerin ganz Mystikerin. Sie liebt weiß-in-weiß und gelb-in-gelb Töne, und sucht dabei weniger das realistische Abbild als vielmehr nach Formen und Gestalten, die ein Gespür von Zeit und Lebensenergie ausdrücken. Zeichnen gehört für Elsner zu ihren alltäglichen Fingerübungen, dabei entstand Elsners Markenzeichen, dass sie bereits in Berlin bekannt machte. In der Stadt trugen ihre „Schrägen Vögel“ nur Schwarz-Weiß, als sie auf Landpartie gingen, kam die Farbe in ihre leuchtenden Cartoons.

 

 

Buchreihe von Petra Elsner


© Fotos Lutz Reinhardt | Titelbild: Schräge Vögel

 

 

 

Schräge Vögel

2019 feiert die Künstlerin ihr 25 jähriges Berufsjubiläum. Da dürfen natürlich ihre „Schrägen Vögel“ in der Ankündigungskarte nicht fehlen.

 

ATELIER AN DER SCHORFHEIDE

Petra Elsner, Malerin & Autorin

Kurtschlager Dorfstraße 54
16792 Zehdenick OT Kurtschlag

Tel.: 039883-48 913
Mail: petraelsner@gmx.de
Künstler-Blog: www.schorfheidewald.de

 

Autor Frank Maranius aus Glienicke

Datum:

 

Werdegang eines Schriftstellers – unterwegs im Führerstand von Lokomotiven

Der Glienicker Autor Frank Maranius, 1953 geboren, ist in Berlin-Friedrichshain aufgewachsen. Er geht 10 Jahre zur Schule und macht später das Abitur auf der Abendschule. Lokführer, nach Abschluss seiner Lehre zu sein, ist der Plan.

„Lokführer, das ist gut, dachte ich damals, von zu Hause weg, weit weg, bis Kamtschatka fahren.“

Nach der Ausbildung geht es direkt in den Fahrdienst als Beimann. 1979 erreicht er sein Ziel, als Streckenlokführer im Schnellzugdienst unterwegs zu sein. Schon damals schreibt er nebenbei Erlebtes und Weitergesponnenes auf, kommt jedoch zu der Erkenntnis, die Wahrheit zu DDR-Zeiten besser nicht zu publizieren aus Sorge vor Repressionen. Mit Unterbrechungen arbeitet er immer wieder im unregelmäßigen Schichtbetrieb – fast ausschließlich in Zügen kreuz und quer durch Deutschland. Die Situation ist belastend. Er verliert fast alle sozialen Kontakte und gerät schließlich in den „Burn Out“. In der Ergotherapie findet er wieder zum Schreiben und beginnt seinen ersten Roman, der vom Hordorfer Zugunglück handelt – ein Thema, welches ihn schon lange beschäftigt. Das ist der Beginn einer Reihe von Geschichten, die aus Farnk Maranius‘ Sicht aufgeschrieben werden wollten. So wächst der ehemalige Lokführer in seine neue Rolle als Schriftsteller hinein und ist heute mit 5 Büchern im Gepäck auf Lesungen, Messen und anderen Veranstaltungen anzutreffen.

 

 


Titelbild: „Buch-Staffeleien“ im Oranienwerk

Schriftsteller – Frank Maranius

Mitglied beim Künstlerstammtisch Glienicke

16548 Glienicke
Hattwichstrasse 26

Autorin Cornelia Bera aus Schönwalde

Datum:

 

Cornelia Bera arbeitet als Autorin und veröffentlichte Kurzgeschichten, Gedichte, Geschichten für Kinder und Rätsel-Märchen. Von Beruf ist sie Diplomgartenbau-Ingenieurin. Sie lebt am Gorinsee, nahe Wandlitz.

Mit „Literarischen Lesungen“ und „Märchen aus der Truhe“ ist Cornelia Bera in Berlin und Brandenburg unterwegs. Auf ihrer Website www.gorinsee.de werden Veröffentlichungen und aktuelle Angebote, z. B. die Leitung der Schreibwerkstatt in Wandlitz vorgestellt.

Literarisches vom Gorinsee

Gorinsee im Abendlicht

 

Wie entstand das Buch „Pinja und der Schneekönig“?

Buchcover mit Illustration von Saskia Lackner

Für meine Veranstaltungen „Märchen aus der Truhe“ lese ich immer wieder Märchenbücher, um neue Märchen kennenzulernen und sie weiterzuerzählen.

Vor vielen Jahren fuhr ich mit meinem Mann in den Winterurlaub nach Österreich. Dort lag viel Schnee und die hohen Berge ringsum beeindruckten mich sehr. Abends las ich die Märchen vom „König Winter“ und Andersens „Schneekönigin“. Damals dachte ich bei mir, he, schreib doch mal ein Märchen von einem Schneekönig, der in der Arktis lebt.

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub las ich Bücher über die Nordpolregion, sah Dokumentarfilme über Eisbären und Polarlichter und besuchte eine Ausstellung zum Thema „Spuren in Eis und Schnee“. Ich suchte im Internet nach Sprichwörtern aus Finnland und wählte eine immergrüne, winterharte Pflanze aus, die im Dezember in meinem Garten blüht und in der Geschichte auch eine Rolle spielen sollte. Zufällig entdeckte ich im Internet ein altes Gemälde mit einem Mädchen, das auf einem Eisbären reitet. Das inspirierte mich so, dass ich gleich mit dem Schreiben begann: als Rahmenhandlung meine Winterferien bei den Großeltern. Damals war ich 10 Jahre alt und lag erkältet im Bett. Im Buch wird einem Mädchen eine geheimnisvolle Geschichte erzählt: von Schneekönig Jesse, seiner Familie und von Edvard, dem Frühlingssturm. Edvard kann seine Streiche nicht lassen und Jesse zieht los, um ihm Einhalt zu gebieten. Seine Kinder Peetu und Sanni lässt er im Eispalast zurück. Sie sind in großer Gefahr …

Aus dem Projekt wird eine Verlagsveröffentlichung

Waldweg – dient der Ideenfindung und Entspannung

Lange musste ich nach einem Verlag suchen. Schließlich schickte ich im Herbst 2018 mein Manuskript an die Verlegerin Andrea Schröder, mit der ich schon mehrere Buchprojekte verwirklicht habe. Sie entschloss sich zu meiner großen Freude, die Geschichte von Pinja drucken zu lassen. Vorher ging mein Manuskript ins Lektorat meiner Tochter, sie „bügelte“ Schreibfehler aus und machte mich auf Ungenauigkeiten aufmerksam. Die Illustratorin Saskia Lackner zeichnete phantasievolle Bilder für die acht Kapitel und das Cover. Im Februar 2019 wurde meine Geschichte unter dem Titel „Pinja und der Schneekönig“ gedruckt, ein Buch für Leser ab 9 Jahre.

 


Alle Fotos und Reproduktionen © Bera | Titelbild: Buchtitel (bearbeitet) Illustration © Saskia Lackner | Text: Cornelia Bera

Cornelia Bera

Dipl.-Gartenbauingenieurin –
freiberufliche Autorin

Karl-Goebel-Str. 36
16348 Wandlitz – Schönwalde

Tel.: 033056 – 81376
Mail: connibera@t-online.de
Home: www.gorinsee.de

Instagram: instagram.com/bera.literarische.lesungen

 

Fotoatelier und Archiv Jürgen Graetz in Dagow

Datum:

 

Lebenswerk zwischen Metropole und dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land

Jürgen Graetz, ein schwarz/weiß Fotokünstler der ursprünglichen Art, lebt in Dagow am Dagowsee, der kleinen Schwester vom Stechlinsee. Hier ist er geboren und hierhin ist er zurückgekehrt. In diese schon von Fontane durch seine Schilderungen im Reisebericht „Wanderungen“ geadelte Gegend bei Gransee. Auch der Stechlinsee, eine Naturschönheit, ist fußläufig erreichbar und gehört nach seiner Zeit in Berlin wieder zum „Motivsuchgebiet“ des Fotografen.

Es ist das Elternhaus des Lichtbildners, erbaut 1926 vom Großvater Heinrich Dierks, einem Landschaftsmaler, indem sich Jürgen Graetz schon vor langer Zeit ein Labor sowie ein Archiv im Keller des Hauses eingerichtet hat. Ein Labor? Richtig! Jürgen Graetz ist seinem Ursprungs-Medium treu geblieben. Der analogen s/w Fotografie, die es mit sich bringt, dass der Film, um alle Feinheiten im Prozeß der Graustufen-Umsetzung steuern zu können, in der Dose entwickelt und Handabzüge weiterhin, nach dem Belichten auf Barytpapier, mit der Zange aus dem Fixierbad gefischt werden.

Ein Archiv? Jawohl! Graetz beschäftigt sich neben seiner umfangreichen Sammlung an eigenen Fotografien, die teilweise noch unveröffentlicht sind oder gerade erst zum Einsatz kamen, wie z. B. in dem Buch: Stadt, Land, Leben – Fotografien aus der DDR 1967-1992 (Mitteldeutscher Verlag), mit dem Aufbau einer Orts-Chronik Neuglobsows. In der eigenen Edition Stechlin werden, zusammen mit seiner Frau, der Künstlerin Elli Graetz, Bücher und andere Druckprodukte herausgegeben, die sich mit der örtlichen Thematik befassen.

 

STECHLINSEE – ein magischer Ort vor allem zur unwirtlichen Jahreszeit

Seine Landschaftsaufnahmen im Stechliner Naturpark entstehen auf ausgedehnten Wanderungen zu denen Graetz seine Kamera stets mitschleppt und griffbereit hält. Gerade bei vermeintlich widrigen Bedingungen, wie Nebel, Sturm oder diffusem Winterlicht gelingen die besten Aufnahmen. Gleichzeitig setzt dieses Ringen um herausragende Landschafts-Fotografie ein hohes Maß an Disziplin voraus – denn: wenn andere sich buchstäblich hinter dem Ofen verkriechen möchten, ist der Fotograf unterwegs, „um seine Aufnahmen in die Kiste zu bekommen“
 

Als Bildjournalist im Berlin der DDR

Seinen Blick für das besondere Motiv hatte er eigentlich in einem ganz anderem Umfeld geschärft. Nach seiner Ausbildung als Gebrauchswerber und anschließender Berufsausübung als technischer Assistent und Fotograf im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Babelsberg, war Jürgen Graetz nach Berlin gezogen. Damals illegal. Der Zuzug war streng reglementiert, um die Landflucht zu verhindern.

Er arbeitet in jener Zeit freiberuflich und veröffentlicht seine Fotografien in der Buchreihe Spektrum, in der Modezeitschrift Sibylle, in der Akademie-Zeitung und in der Zeitschrift Die Wirtschaft. In dieser Phase seines Werdegangs lernt er auch das Künstlerpaar Sibylle Bergmann und insbesondere Arno Fischer kennen, dem er als Lehrmeister eine Menge verdankt. Mit ein wenig Glück und zähem Durchsetzungswillen gelingt es Graetz, sich in Berlin zu profilieren.

Beobachten und Abwarten

Er bekommt eine Zulassung als Bildjournalist – durch die freundliche Empfehlung verschiedener Chefredakteure. Nicht immer passen Graetz Bilder in die Bildästhetik der DDR. Leerstehende Geschäfte in heruntergekommenen Häusern oder ein ausgeschlachtetes Autowrack am Straßenrand in Friedrichshain waren Motive, die nicht in den offiziellen Magazinen gedruckt wurden. Graetz fotografiert trotzdem, oft als höflicher Flaneur, der Abstand zu seinen Protagonisten hält.

Beobachten und Abwarten waren seine Maxime, die bis heute für ihn gilt. Dabei gilt es, sich auf die Komposition zu konzentrieren und erst dann abzudrücken. Oft fotografiert er lediglich für „seine Kiste“, in der er nach Rubriken und Serien geordnet, seine Fotos archiviert. Ein Anlass, sie dann später, zu einer neuen Reihe gefügt, wieder herauszuholen ergibt sich. Jürgen Graetz ist heute als renommierter DDR-Chronist häufig angefragt, seine Sicht auf die Dinge vorzustellen.


Atelier Jürgen Graetz

Dagowseestraße 26
16775 Dagow/Stechlin
Tel.: 03 30 82 / 7 04 28

 

Glückschuh Verlag in Falkensee

Datum:

 

Bücher und Hörbücher für junge Naturforscher

Dorothea Flechsig

 

Der Glückschuh Verlag ist ein unabhängiger Verlag und produziert Bücher und Hörbücher für Kinder mit Forschergeist.

Geschichten, die sich liebevoll, nachdenklich und spannend mit Gesellschaft, Tier- und Umwelt auseinandersetzen. Sandor – die Fledermaus, Petronella Glückschuh, Aurelia, die kleine Nachteule oder Chamäleon Chacha-Casha wecken Lust auf Abenteuer, fördern den Forschergeist von Kindern und sensibilisieren für den Umweltschutz.

Ganz nebenbei gibt es in den spannenden Geschichten, Fakten und allerlei Wissenswertes über Natur und Tiere.

Glückschuh Bücher machen Kinder glücklich

Der Glückschuh Verlag für Kinder wurde 2011 von der Journalistin und Autorin Dorothea Flechsig gegründet. Der kleine Verlag hat seinen Sitz in Falkensee.
Bei der Ausstattung der Kinderbücher liegt der Schwerpunkt auf einer ausgezeichneten Wertigkeit. Es soll Freude machen, die Bücher in die Hand zu nehmen und zu lesen. Alle Hardcover-Ausgaben mit Fadenheftung und Lesebändchen sind auf hochwertigem Offsetpapier gedruckt, mit vielen liebevollen Illustrationen.

Inhalte:

  • Gute fiktionale Unterhaltung für Kinder mit Natursinn und Forschergeist
  • Eine gelungene Mischung von Unterhaltung und Wissensvermittlung.
  • Kinder werden liebevoll angeregt, sich mit den Themen Natur und Umwelt auseinanderzusetzen.
  • Weitere Schwerpunkte sind Familie, Schule, Gesellschaft

Preise

Der Glückschuh Verlag wurde mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er für „Sandor – Not macht erfinderisch“ den LesePeter und für die Sandor-Reihe den Buchkönig. Bücher aus dem Glückschuh Verlag sind in 26 Ländern erschienen.

Mehr Informationen und Kontakt:


Alle Fotos und Reproduktionen © Glückschuh-Verlag | Text © Dorothea Flechsig | Titelbild: Fortgeschrittene Erstleser

 

Dorthea Flechsig

Damwildsteig 36
14612 Falkensee
03322-202785
0151-59213463