Atelier Annett Glöckner in Barenthin

Datum:

 

Schrift und Text sind ein wichtiges Material ihrer Kunst

Großer Windschal, Borker See, 1995 – Foto: Götz Rakow

 

Annett Glöckner ist gelernte Bleisetzerin, Diplom-Designerin und Meisterschülerin der Hochschule der Künste Berlin. Die Künstlerin lebt seit 1995 in der Prignitz.

Sie arbeitet vielfältig – Kunst im öffentlichen Raum, Objekte, Fotografie, Collagen, Performance. Schrift und Text sind immer ein wichtiges Material geblieben, sowohl in den bildnerischen Arbeiten als auch in den Liedern und Texten, die sie schreibt und vorträgt.

Triff sie im Land bei ihrer Arbeit

o.T., 2019, Foto: Annett Glöckner

 

Ich sehe nicht, dass ich einen bestimmten Ort habe, sondern dass ich Brandenburgerin bin und hier an verschiedenen Orten Kunst schaffe. Das Unterwegssein im Land ist Teil meiner Arbeit – langsames Gehen und schnelles Dahinflitzen zwischen Himmel und Erde.

Dort in der Lausitz habe ich mit Arbeitern einer Baggerbrigade das große Wort aus Stahl gebaut, dort in der Prignitz habe ich Fundstücke für das Projekt „Baba Jaga“ gesammelt und dort in der Ostprignitz kann ich ganz viele Orte nennen, wo mir Kompositionen und Zeilen für Lieder in den Sinn kamen. An diesem Feldweg entstand „Der Wind hat heute Hosen an“ und an dieser Strasse, an diesem Wald schrieb ich mit Kindern das Stück „Mutter Natur soll sauber bleiben“, und es ist ein Beitrag ist zum Naturschutz.

 

Ein Schiff für die Flotte

Lacoma, 1993, Drebkau, Lausitz – Foto: Annett Glöckner

 

Nicht nur Kunst schaffen möchte Annett Glöckner sondern auch davon erzählen und singen. Von der Selbstermutigung ebenso, die während des Arbeitsprozesses nötig ist.

Und die Kunstvermittlung, das Weitergeben einer hohen Aufmerksamkeit für die Umgebung, um Bilder, Objekte, Lieder und gemeinsame Räume zu schaffen, hat immer dazugehört.

Raumflotte, 2018, OS Fehrbellin – Foto: Annett Glöckner

Derzeit plant sie zur LaGa 2019 in Wittstock, im Rahmen eines temporären Kunstprojekts mit 30 regionalen Künstlern, eine große Raumflotte aus Recycling-Material mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die über mehrere Monate anwächst.

„Denn wir sind alle Raumfahrer und es gibt die Verbindung Region – Welt.“

 

Brief an Fontane

Brief an Fontane (Libelle 1), 2019, Collage

Lieber Fontane,

als Nachfahrin Effis schreibe ich Dir diesen Brief. Die Frauen sind immer noch das zweite Geschlecht. Mutter Natur ist schwer beschädigt und ausgebeutet. Die Menschen werden wie eine Ware behandelt. Leistungsdruck, schlechte Laune und Terroranschläge bestimmen unseren Alltag.

Und doch, während ich hier, auf dem Lande, bunte Dinger aneinanderreihe, gackern die Hühner, zwitschern die Vögel, gurren die Tauben und ein leichter Wind weht zum Fenster herein. In Neuruppin beginnt die Eissaison.


Alle Fotos und Reproduktionen © Annett Glöckner | Portrait © Bauer & Möhring | Text © Annett Glöckner

Titelbild: „ICH MÖCHTE GERN”, 2015, Kyritz, Marktplatz

Mein roter Faden. 2014. Performance. Apostel-Paulus-Kirche Berlin.

Annett Glöckner

Kunst im öffentlichen Raum, Objekte,
Fotografie, Performance, Dichtung, Unterricht

Göriker Str. 10
16866 Barenthin – OT von Gumtow
Funk 0160 – 918 966 27

Atelier Annett Pollack-Mohr in Hennigsdorf

Datum:

 

„ALTE FEUERWACHE“ ALS STANDORT FÜR INSTALLATION UND OBJEKTSCHAU

Ausstellungsraum „Alte Feuerwache“ mit Exponaten von Annett Pollack-Mohr

 

Das Zusammenspiel zwischen Idyll und Historie macht den Standort Hennigsdorf zu einem attraktiven Ausflugsziel. Malerisch am Havelsee gelegen, erlebt Hennigsdorf als ehemalige DDR Industrie- und Grenzstadt, nahe Berlin, ein Revival.

 

 

Lebendige Kunst im öffentlichen Raum

Samurai

Historische Spuren dieser Zeit blieben erhalten und dienen als Indikatoren der nächsten Generationen. Der Standort bietet künstlerisch Interessierten ein weites Spektrum an Ausstellungen und Events.

Einer der beliebtesten Treffpunkte für Freigeist- und künstlerische Präsentation ist das Bürgerhaus „Alte Feuerwache“, nahe des Stadtzentrums. Der historische Bau einer alten Feuerwache, wird als Kreativ-Standort vom Fachdienst Kultur ganzjährlich bespielt und ist ein Pool an Ideenreichtum und schöpferischer Innovation, ein Muss für jeden Kunstinteressenten.

Zudem lädt der großzügige und malerische Innenhof zu Konzerten und festlichen Events ein. Dieser Ort bietet die Möglichkeit, Kunst im öffentlichen Raum zu leben und sich in diesem Rahmen zu präsentieren. Der Fachdienst Kultur ist bestrebt, Know How zu bündeln und daraus neue Innovationen & Kooperationen entstehen zu lassen. Für sie als Künstlerin ist dieser Ort zu einem festen Bestandteil der Präsentation ihrer Kunstobjekte und Installationen geworden.

 

 

„LIGHT COUTURE“ eine Ausstellung IM BÜRGERHAUS „ALTE FEUERWACHE“

  1.  Cloris – Göttin der Blumen & Blüten
  2.  Aphrodite – Göttin der Liebe & Schönheit
  3.  Enodia – Göttin der Kreuzwege & Durchgänge

Vom 5. April – 11. Mai 2019

Athene – Göttin der Weisheit & des Krieges

Zu sehen ist eine neuartige Installation der Hennigsdorfer Künstlerin, welche in Kooperation mit dem Fotografen Michael Haddenhorst auf den Weg gebracht wurde. Durch seine fotografischen Blickwinkel ist eine Verbindung von Räumlichkeit und und Objekt entstanden, welche der Ausstellung eine einzigartige Tiefgründigkeit und Emotion verleiht. Die Idee hinter der Ausstellung der Künstlerin ist geknüpft an das Lampendesign ihrer Marke x@m Kunst und Design und greift das Material und die Formgebung geziehlt darin auf.

Ein Kernelement bilden die zusammenstehenden, geometrischen Formen, welche der Gestaltung und Darstellung von Leuchten einen neuen Look verleihen. Für die Betrachter wird so ein aufregendes Objekt geschaffen, welches formvollendet gekleidet, durch Design und Funktionalität gleichermaßen besticht. Jedes der gezeigten Outfits steht für die eine Figur der griechischen Mythologie und Ihrer Göttinen, was im Besonderen auch farblich aufgegriffen wurde.

 

Vernissage am 5. April um 18:00 Uhr

 

Vom 13.09.2019 – 20.10.2019 im Bürgerhaus „Alte Feuerwache“

30 Jahre Mauerfall „Spurensuche und Identifikation“

Innenhof „Alte Feuerwache“ Hennigsdorf

 

Die Künstlerin würde sich sehr freuen würde, interessierte Gäste zu einer weiteren ganz besonderen Ausstellungen ihres abwechslungsreichen Portfolio’s begrüßen zu dürfen und das Publikum auf einen Dialog zwischen Handwerk, Design, Historie und Funktionalität einzuladen. Eine Ausstellung als Retrospektive zum Fall der Mauer unter dem Motto: 30 Jahre Mauerfall – Spurensuche und Identifikation.

Initiiert wurde dieses Projekt vom Fachdienst Kultur / Stadtarchiv Hennigsdorf und soll als Gemeinschaftsprojekt zwischen der Künstlerin Annett Pollack-Mohr und einer örtlichen Schule – gewinnen konnte man in diesem Zusammenhang das ortsansässige EMOSZ – gesehen werden.

Den Kernpunkt bildet ein Lern- und Erlebnisparcour mit der Intension Spuren suchen, Spuren lesen, Spuren hinterlassen. Wie gehe ich mit der eigenen Geschichte um und wie identifiziere ich mich mit ihr. Dieses Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, Geschichte erlebbar zu machen, eine gedankliche Zeitreise initiieren und über Grundfragen von Gesellschaft und Demokratie nachzudenken.


Titelbild: Leuchtkörper auf Hausboot / Text & Bild Annett Pollack / Alte Feuerwache und Fotografie Light Couture © Haddenhorst

x@m KUNST UND DESIGN

 

 

Atelier Annette Lueck-Lerche in Glienicke

Datum:

 

Malerei & Papierobjekte

Annette Lueck wurde in Hamburg geboren und hat dort an der FHS für Gestaltung bei Marianne Weingärtner Design studiert. 1985 kam sie nach  Berlin um an der HdK Berlin „Kunst und Therapie“ zu studieren.

Nach dem Studium entwickelte sie mit jungen Strafgefangenen der Sozialtherapeutischen Abteilung der JVA Tegel Wandmal– und Ausstellungsprojekte.

 

Im Osterberg-Institut in Niederkleveez absolvierte sie ab 2011 eine Weiterbildung zur Malbegleiterin im Ausdrucksmalen.

 

Annette Lueck, die seit 1999 in Glienicke lebt, malt, unterbrochen von kleineren und größeren Pausen, seit ihrem 4. Lebensjahr. Neben der Malerei entwickelt sie auch dreidimensionale Objekte aus Papier sowie Installationen. Themen ihrer Malerei / ihrer Objekte sind u.a. Arche Noah/ Schiffe, Natur/bzw. Umweltzerstörung, sowie Menschen.

 

Schönheit und Verfall des menschlichen Körpers

 

In der Überschrift genannte Themen begleiten sie schon über einen längeren Zeitraum. Besonders der menschliche Körper, seine Schönheit und sein Verfall, reizen sie zu Bildfindungen.

Häufig interessieren sie auch Strukturen, die sich aus den Farbauftrag ergeben oder wie sich durch eine lasierende Malweise einzelne Farbflächen verändern.

In ihrem Atelier Malwege in Glienicke gibt sie Workshops im Ausdrucksmalen.

Beim “Offenen Atelier 2019” wird sie Papierobjekte zum Thema “Wildnis” ausstellen, sowie Acrylmalerei zum Thema “Der Natur auf der Spur”.

 

 

 

Dreidimensionale Objekte in reduzierter Farbigkeit

  1. Vogelhaus
  2. Arche
Die dreidimensionalen Objekte aus Papier, Naturmaterialien, Draht sind anders als ihre Malerei oft in einer sehr reduzierten Farbigkeit gestaltet, grau, schwarz, weiß oder braun.
Mit Papier zu gestalten, ist sehr meditativ. Die Leichtigkeit, aber gleichzeitig seine Stabilität faszinieren sie.

Manchmal arbeitet sie auch mit farbigen Papieren, die sie auf unterschiedliche Weise mit Klebeband/Draht zusammenfügt, in Form von Rauminstallationen oder Bildern, die aus der rechteckigen Form herauswachsen können.

 

Die nächste Termine zum Ausdrucksmalen im Atelier Malwege:

Kunst und Kuchen von 14-18 Uhr  
18. Mai 19
15. Juni 19
35,– € inklusive Material, Kaffee und Kuchen
sowie
Ausdrucksmalen am Samstagvormittag von 11-13.30 Uhr
13. April 19
22. Juni 19
22,–€ inklusive Material

Alle Fotos und Illustrationen  © Annette Lück-Lerche | Text @ Annette Lück-Lerche
Titelbild: „Ausstellung“

Annette Lueck-Lerche

Malerei & Papierobjekte

Elsässer Str. 16a
16548 Glienicke
033056/94060
0173/4010757

Atelier Barbara Deichmann / Kunstraum Oranienwerk

Datum:

 

KÜNSTLERISCHE HEIMAT IM VEREIN KUNSTRAUM ORANIENWERK

Parallelwelten

 

Als Künstlerin eigene Wege gehen – aber in der Gemeinschaft mit anderen Kreativen den Bedürfnissen nach Wahrnehmung eine stärkere Stimme verleihen. Mit diesen beiden Positionen sieht sich Barbara Deichmann im Verein Kunstraum Oranienwerk e. V. vertreten.

Dort unterstützte sie die Arbeit des Zusammenschlusses als 2. Vorsitzende bis Mai 2019.
Als Gründungsmitglied weiß sie den Standort Oranienwerk zu schätzen, der Kreativen ein ideales Umfeld bietet, um Ideen und Ambitionen zusammen mit einem Partner zu entwickeln. So sind die ehemaligen Produktionsstätten des Kaltstahlwerks heute als Veranstaltungs- und Ausstellungshallen umgebaut. Besucher strömen zu vielfältigen Anlässen ins Haus. Der zweimal jährlich stattfindende Artroom im Oranienwerk wird auch von Barbara Deichmann gern genutzt, um Ihre aktuellen Werke in der Fabrikhalle zu präsentieren.

Als selbstständig agierende Künstlerin strebt sie aber auch Einzelausstellungen, wie zum Beispiel im Herbst 2018 in der Orangerie des Schlosses Oranienburg, an. Weitere gab es im Landratsamt oder zusammen mit Vereinsmitglied Marian Zaic in der Sparkasse Oranienburg.

2017 wurde ihr Bild Heaven and Earth bei dem 1. Internationalen Kunstwettbewerb der Kunstgalerie Prinz in Berlin/ Gatow mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

 

PLANETEN – SINNBILD FÜR VIELFALT UND EINZIGARTIGKEIT ZUGLEICH

1. Heaven and Earth, 2017 – Acryl, Pastell, Marmormehl auf Leinwand

2. Dream Globe, 2018 – Öl, Sruktur, Goldstaub auf Leinwand

Seit längerer Zeit gibt es ein wiederkehrendes Motiv in den Schaffensperioden der Künstlerin: Planeten – das Thema, rund um die geheimnisvollen Kugeln, fesselt sie zunehmend. Doch was ist aus ihrer Sicht so interessant an diesen Himmelskörpern, Weltraumfliegern, Systembildnern? Barbara Deichmann erklärt sich ihre Faszination durch die Beschäftigung mit der Astrologie. Ihre Lieblingsplaneten sind Pluto und insbesondere Saturn, weil sie sich ergänzen – aber auch gegenüberstehen. Ihre Kenntnisse der Astrologie eignete sie sich über 2 Jahre hinweg in Berlin-Kreuzberg an – beim Psych.-Astrologischen-Institut. Jeder Planet verfügt über seine Zuordnung – der SATURN steht für: Form, Festigkeit, Struktur, Pflicht, Demut, tiefer Ernst bis zur Melancholie. PLUTO dagegen verkörpert die Transformation, die Kraft der tiefsten Wandlung, Macht, Ohnmacht, Abhängigkeit, Zwang, Krisen und Tabus, sowie die Suggestivkräfte

Insofern ist ihre Annäherung an die Planeten-Thematik auch eine Umsetzung von Gefühls- und Seelenzuständen.

Auch in der Technik spiegelt sich ihr Bemühen wieder, einen Eindruck zu erzeugen, der unter die Oberfläche geht. So verwendet sie neben den üblichen Medien wie: Öl, Acryl, Öl- und Pastellkreiden auch Ungewöhnliches: Blattgold, Goldstaub und Strukturmaterialien, wie Marmormehl, Champagnerkreide, verschiedene Sande, Graphit. Bei näherem Hinsehen erkennt man die dritte Dimension – passend zum Sujet.

Pierrot, 2010

Übergang zur abstrakten Kunst

Die aktuellen Werke der Künstlerin sind hauptsächlich abstrakt. Das Gemälde Pierrot stellt den Übergang in Barbara Deichmanns Schaffen von der gegenstandsbezogenen- zur abstrakten Malerei dar. Schon zu ihren Studienzeiten an der Hamburger Kunstakademie, hatte eine einfühlsame Professorin dieses vorausgesagt. Im Bild spielt Gegenständliches eine Rolle, man erkennt die Clownsvorlage, aber auch die Melancholie in den Augen drückt schon einen Seelenzustand aus. Große Teile des Bildes sind bereits von Farben und Flächen geprägt. In der halbkreisförmigen Kopfbedeckung kann man schon einen Hinweis auf die spätere Hinwendung zur Kugel entdecken.

 


Titelbild: Glowing in the space, Öl auf Leinwand, 80 * 200 * 4 cm, Triptychon

 

c/o Kunstraum Oranienwerk
Kremmener Straße 43

16515 Oranienburg

barbara.deichmann@arcor.de

Atelier Carola Kirsch in Cottbus

Datum:

 

Vermischung von Farbe und Schrift – Realität und Vision

„wenn ich fliegen könnte“ 2015

Carola Kirsch beschäftigt sich seit dem Jahr 2000 intensiv mit der Malerei und vereinzelt mit der Bildhauerei. In ihrer Kunst arbeitet sie vor allem mit Tusche, Acryl, Ton, Stein.

Sehen, Hören, die Hände ausführen lassen beruhen auf einem immerwährenden Wechselspiel. In ihrer Bilderwelt verbergen sich geheimnisvolle Momente. Oftmals sind ihre Bilder eine Vermischung von Farbe und Schrift, Hell und Dunkel, Realität und Vision.

Ihre Kunst hat Raum zwischen Existierendem und ihren Erinnerungen. Geschichten aus ihrem Leben – Bildergeschichten – wenn ihr die Worte fehlen, entstehen Bilder. Immer wieder beginnt das Finden der Linie, des Striches und dann auch wieder erneut das Suchen. Letztlich die Berührung der Farben untereinander: eine Begegnung – und wiederkehrend das Aufbrechen ins Ungewisse.

„Das schöpferische Tun war immer mein Begleiter und ich habe dieses neben Beruf und Familie, wie es mir zeitlich möglich war, umgesetzt.“

 

 

tiefgreifende Spuren in ihren Werken – was verbirgt sich hinter dem Vorhang?

„ohne Begenungen gibt es keine Berührungen“ 2017

 

Carola Kirschs Kunst erfährt Aufmerksamkeit. Neben Austellungsbeteiligungen in Cottbus, Teltow, Calau, Neubrandenburg, Schwerin, Binz, Potsdam, Hoppegarten, Tokio (Japan), Mannheim, Arles (Frankreich), Matera (Italien), Wien nimmt sie 2014 mit ihren Bildern an der Ausstellung: ART Festival Berlin – Tokio im Schloss Charlottenburg teil.

2015 und 2018 wird sie zur Ausstellungsbeteiligung am Brandenburgischen Kunstpreis im Schloss Neuhardenberg berufen.

Carola Kirsch hinterlässt tiefgreifende Spuren in ihren Werken und zeigt, was sich hinter dem Vorhang verbirgt, lässt das Schemenhafte erkennen und erahnen was bleibt.

Die Bilder, Grafiken und Collagen der Künstlerin erzählen Geschichten, außerhalb der Zeit und gleichzeitig auch darin. Durch Symbole, Gesichter, Schrift, Transparenzen, Farben und Formen die aus der Seelentiefe aufsteigen und den Weg auf Papier, Keramik, Stein und Holz finden. Bedeutungsvolle Details aus der Linie des Lebens, die berühren, wenn sie einem begegnen, die einen erstarren lassen, zum Anhalten in der eigenen Lebenszeit zwingen und zum reflektieren herausfordern.

Schaffensprozess von mehreren Jahren

„The journey of the two souls“ 2015

Die Arbeiten von Carola Kirsch durchlaufen teilweise einen Schaffensprozess von mehreren Jahren, Fragmente fügen sich wie ein Puzzle zusammen, Schichten entstehen, Übermalungen, Verwerfungen, Kompositionen, eingefangene Zeit, in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen und inneren Welten.

1. In der Zeit – Aus der Zeit – 2014

2. Abstand – 2015

3. Die Seelenreise geht weiter – 2015


Alle Fotos und Reproduktionen © Carola Kirsch | Text @ Carola Kirsch sowie in Auszügen – Eröffnungsrede von Simone Claudia Hamm, Galeristin der Galerie Ebert in Cottbus
Titelbild: „Zyklus – Die leise Reise der Vergänglichkeit – Die stille Tiefe“ / Portrait: Hella Kiss

 

Carola Kirsch

Ostrower Str. 17
03046 Cottbus
Mobil: 0175/5746943

kontakt@carola-kirsch.de

www.carola-kirsch.de

Atelier Christin Lutze in Lanke

Datum:

 

SOMMER-ATELIER IM BARNIMNER LAND

Im Einklang mit der Natur

 

In Lanke nahe Wandlitz unterhält Christin Lutze ihr Sommeratelier. Wenn es stickig wird in der Stadt und die Farben bei hohen Temperaturen zu schnell trocknen, zieht sich die Malerin in ihr Garten-Atelier auf dem Land zurück.

In Pleinair Manier schleppt die Imaginistin zwei Tische für Ihre Arbeiten auf Papier in den Garten, um sich auch während des Schaffensprozess im Einklang mit der Natur zu befinden.

Sobald der Arbeitsfluss nachlässt, geht sie zwischendurch mal im nahe gelegenen See schwimmen, um dann wieder die Muße zu besitzen ihr Werk zu vollenden. Hier in der Weite der märkischen Gegend zwischen Obersee, Krummer Lanke und Hellsee sucht sie nach Inspiration für Raum und landschaftlicher Verschachtelung der Flächen.

 

RÄUME DER PHANTASIE ENTSPRUNGEN

1. Ökostrom, Eitempera auf Leinwand
2. Steiler Pfad, Öl, Eitempera auf Leinwand
3. Islandhaus, Aquarell-Gouache-Acryl auf Papier

Sie kreiert in ihren Bildern imaginäre Räume, in denen weder Perspektive, noch architektonische Konstrukte so existieren könnten. Sie verschiebt Blickwinkel, verzerrt Ebenen, deformiert Balken oder reduziert Distanzen. Dennoch wirken ihre Bilder real, die Räume sind theoretisch begehbar. Ihr Umgang mit Licht unterstützt Flächigkeit oder Tiefe, spiegelt Motive oder beleuchtet versteckte Ecken. Licht schafft in ihren Bildern genau das, was in der Realität so nicht sein könnte.

Ein sehr frappierendes Element in ihrem Werk ist das Fehlen von Menschen. Dimensionen und Größenverhältnisse bleiben somit unmessbar. Obwohl all das, was sie malt, tatsächlich ein menschliches Konstrukt sein könnte, fehlt jener als Protagonist. Es ist nicht der Mensch der hier erschafft, sondern die Phantasie. Sie stößt den Betrachter damit in eine surreale Welt: wo endet Materielles, wo beginnt die Vorstellungskraft des Betrachters?

 

NEUE PERSPEKTIVEN – IM STÄDTISCHEN UND LANDSCHAFTLICHEN RAUM

Utopia, Eitempera auf Leinwand

Die Arbeiten von Christin Lutze leisten einen aktivierenden Hinweis auf das verdrängte und verloren gegangene Bewusstsein von der Vielfältigkeit unserer Lebenswelt. In unserer heutigen schnellebigen Clipkultur erscheint Melancholie, Besinnung, Stille und Langsamkeit als Weltzugang einer längst verlorenen Epoche. Konfrontiert mit dem Spannungsverhältnis von Traum und Wirklichkeit, der Triebfeder menschlichen Handelns, wird der Betrachter Partner in einem Dialog, der offen, aber nicht beliebig ist und anstelle eines Überblicks Einblicke verschafft.

Ihre Arbeiten sind eine Expedition in die Wahrnehmung unserer Welt. Sie versucht keine Utopie eines heimatlosen Traumes darzustellen, sondern eine im Hier und Jetzt lebensfähigen Idee.

Der städtische, architektonische und landschaftliche Raum ist das zentrale Thema ihrer künstlerischen Auseinandersetzung.

 

METAMORPHOSE VON RAUM UND LANDSCHAFT – ZUM SELBSTSTÄNDIGEN FIGÜRLICHEN GEBILDE

Rapunzel, Öl, Eitempera

 

Titelbild „Siesta“ | Repros/Fotos © Chistin Lutze


c/o „Alte Lederfabrik“
Pankstr. 12

13127 Berlin-Pankow (Buchholz)

mail@christin-lutze.de

 

Kontakt

Wenn Ihnen diese Arbeiten gefallen, nehmen Sie Kontakt zur Künstlerin auf. Unter der Tel. 0179 944 54 41 oder über die Mailadresse gibt es die Möglichkeit, sich in Verbindung zu setzen.