Atelier Anando Arnold in Bad Belzig

Datum:

 

ATELIER UND AUSSTELLUNGSHALLE

Anando Arnold vor seinen großformatigen Exponaten


Vor 12 Jahren kam Anando Arnold, der in Berlin geboren wurde und an der Leibnitz Universität Hannover Architektur und freie Kunst studierte hat, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Rani B. Knobel – zum ersten Mal nach Bad Belzig – damals noch Belzig. Hier fanden sie ihr Traumatelier; die alte Motorradwerkstatt in der historischen Altstadt. Eine 130 m² große Halle mit alten Industriesprossenfenstern, in einem kleinen Hinterhof direkt in der Stadtmitte.

Es war Liebe auf den ersten Blick und so fiel der Umzug von Ibiza, wo das Künstlerpaar für viele Jahre ihr Domizil aufgeschlagen hatte, nicht schwer.

Zurück in Deutschland, kam Bad Belzig seinen Wünschen nach einer aktiven Kunst- und Alternativszene sehr nahe. Berlin, in kurzer Distanz, ermöglichte außerdem an Ausstellungen und anderen kulturelle Events teilzuhaben, ohne großen Aufwand zu betreiben. Gleichzeitig die Vorteile einer überschaubaren Gemeinde, eingebunden in die landschaftliche Schönheit der Region, genießen zu können, war ein weiterer Anlass, seinen Lebensmittelpunkt in den Flämingort zu verlagern.

 

NIGHTLIFE IN DISCO, BARS UND CLUBS – DARSTELLUNG EINES IBIZA STEREOTYPS

Ibiza – Club Nights

 

Sein Werdegang auf Ibiza führte ihn zu Howard Rogovin, Prof. Emeritus der University of Iowa, School of Art and Art History und der international bekannten Künstlerin Gretchen Caracas. Beide ließen ihm eine künstlerische Ausbildung zukommen.

Auf der Sonneninsel, deren Nachtleben einen weltweiten Ruf genießt, schuf er Gemälde, die das typische Flair der Partys bis zum Morgengrauen künstlerisch umsetzen: Die Tänzer im Dunkel von Diskotheken, Menschen in Bars, aber auch Ansichten des Hafens und der Altstadt. Er war dort Mitglied der Künstlergruppe Art-Club of Ibiza, die regelmäßige Ausstellungen auf der Mittelmeer-Insel veranstaltete und den Kunst-Katalog „Ruta del Arte“ herausgab. Aufgrund seiner Werke in der Stilrichtung des „magischen Realismus“ (span: Realismo Mágico) hatte er sich auf den Balearen als Künstler eine Reputation erarbeitet – dennoch war für Arnold diese künstlerische Schaffensperiode 2006 abgeschlossen.

 

ABSTRAKTE FORMEN – MIT DEM SPACHTEL AUFGETRAGEN

Seine neuesten Gemälde sind meist abstrakt. Er malt in Ölfarben auf Leinwand und Papier in bunten, kräftigen Farben oder gerne auch in Schwarz-Weiß. In letzter Zeit malt er auch in großen Formaten.

 

 

 

Mensch und Natur – Kinetische Objekte

Für Anando Arnold, der seit 2005 ausschließlich als freischaffender Künstler tätig ist, folgten viele Ausstellungen im Atelier, in Ausstellungshallen in der Gegend, in einer Galerie in Berlin und Ausstellungsbeteiligungen in ganz Deutschland – zuletzt bei der Luminale 2018 in Frankfurt/Main .

Neben den Gemälden entstanden auch kinetische Objekte, meist Leuchtobjekte, die mit LEDs ausgestattet sind und von einer Programmierung gesteuert werden.

 

 

 

Titelbild (Ausschnitt) aus der Serie: Ibiza Nights


 

Atelier Anando Arnold

Gemälde und kinetische Objekte

Niemegkerstr. 1
14806 Bad Belzig

www.anando.de
anando@anando.de

 

Kontakt

Ein Besuch außerhalb der Wochenenden (offene Ateliers / Gärten)
ist nur mit vorheriger Terminabsprache per Mail möglich

 

Atelier Anita Biedermann in Sommerfeld

Datum:

 

 

Künstlerischer Garten – bekannt durch die Medien

Preisgekrönte Gestaltung


Anita Biedermann ist im Hochschwarzwald geboren und aufgewachsen. Bereits in den ersten Jahren im Gymnasium entdeckte ein ausgezeichneter Kunsterzieher ihr malerisches und zeichnerisches Talent. Er befreite Anita Biedermann vom laufenden Kunstunterricht und ließ sie selbstständig an den großen Wänden seines Ateliers Projekte des öffentlichen Raumes entwerfen.

Diese frühe Selbstständigkeit erklärt, warum Anita Biedermann trotz ihrer frühen Teilnahme an Ausstellungen mit international bedeutenden Künstlern sich den Gesetzen des Kunstmarktes entzog, um lieber selbst etwas über die Welt herauszufinden.

 

Gegensätzliche Lebensweg-Stationen – vereint durch die Malerei

Vase „Schubert“ Höhe 98cm, Privatbesitz

Die oft gegensätzlich anmutenden Stationen ihres Lebensweges verweisen darauf, dass in deren Zentrum stets die Malerei stand. Als wichtigste sind zu nennen:

Freiberufliche Tätigkeit als Modedesignerin mit Lehrtätigkeit für eine amerikanische Firma, die Stofffarben verkaufte.

Studium der Psychologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, das mit der Diplomarbeit „Soziale Repräsentation von Kunst“ abgeschlossen wurde.

1994 Umzug nach Brandenburg, Sommerfeld/Oberhavel, Bau eines Eigenheims und die Gestaltung des durch die Medien bekannt gewordenen künstlerischen Gartens.

Die Entwicklung der „Quantenversion der Gestaltung“, bei der es sich um dieselben Prinzipien des Programms der Klassischen Moderne handelt, die von ihren Vertretern als Evolutionsprinzip von Urbeginn an bezeichnet werden. Mit ihrem Vordringen zu diesem zeitlosen allgemeinen Muster der Erkenntnis wurde die klassische Moderne zur internationalen Kunst.

 

Quantenversion der Gestaltung

Der heutigen Renaissance der Klassischen Moderne wird mit der Veröffentlichung des Buches „Die Quantenversion der Gestaltung. Zeitlose Gestaltung als Übertragung der Unschärferelation am Beispiel der Landschaftsarchitektur“ durch den internationalen Verlag der Wissenschaften Peter Lang GmbH eine meinungsbildende zeitgemäße Note verliehen.

Die heutige Malerei von Anita Biedermann hat sich konsequent aus ihrer frühen Schaffensperiode und deren wissenschaftlicher Reflexion weiterentwickelt.

Veröffentlichungen:

Anita Biedermann „Die Quantenversion der Gestaltung. Zeitlose Gestaltung als Übertragung der Unschärferelation am Beispiel der Landschaftsarchitektur“, Internationaler Verlag der Wissenschaften Peter Lang GmbH, Frankfurt am Main 2016

 

Titelbild:

1. „Zwischen den Wolken“ 1992

2. „Allegro“ 2017, Mischtechnik, 102 cm x 82 cm

3. „Kuss der Muße“  2017  Mischtechnik  1. 50 m x 1 m

 


Anita und Günter Biedermann

 

Atelier Anita Biedermann

3 Videos über die „Quantenversion der Gestaltung“ auf Youtube:

Anita Biedermann, Quantenversion 1:

Anita Biedermann, Quantenversion 2:

Anita Biedermann, Quantenversion 3:

 

Atelier Annett Pollack-Mohr in Hennigsdorf

Datum:

 

„ALTE FEUERWACHE“ ALS STANDORT FÜR INSTALLATION UND OBJEKTSCHAU

Ausstellungsraum „Alte Feuerwache“ mit Exponaten von Annett Pollack-Mohr

 

Das Zusammenspiel zwischen Idyll und Historie macht den Standort Hennigsdorf zu einem attraktiven Ausflugsziel. Malerisch am Havelsee gelegen, erlebt Hennigsdorf als ehemalige DDR Industrie- und Grenzstadt, nahe Berlin, ein Revival.

 

 

Lebendige Kunst im öffentlichen Raum

Samurai

Historische Spuren dieser Zeit blieben erhalten und dienen als Indikatoren der nächsten Generationen. Der Standort bietet künstlerisch Interessierten ein weites Spektrum an Ausstellungen und Events.

Einer der beliebtesten Treffpunkte für Freigeist- und künstlerische Präsentation ist das Bürgerhaus „Alte Feuerwache“, nahe des Stadtzentrums. Der historische Bau einer alten Feuerwache, wird als Kreativ-Standort vom Fachdienst Kultur ganzjährlich bespielt und ist ein Pool an Ideenreichtum und schöpferischer Innovation, ein Muss für jeden Kunstinteressenten.

Zudem lädt der großzügige und malerische Innenhof zu Konzerten und festlichen Events ein. Dieser Ort bietet die Möglichkeit, Kunst im öffentlichen Raum zu leben und sich in diesem Rahmen zu präsentieren. Der Fachdienst Kultur ist bestrebt, Know How zu bündeln und daraus neue Innovationen & Kooperationen entstehen zu lassen. Für sie als Künstlerin ist dieser Ort zu einem festen Bestandteil der Präsentation ihrer Kunstobjekte und Installationen geworden.

 

 

„LIGHT COUTURE“ eine Ausstellung IM BÜRGERHAUS „ALTE FEUERWACHE“

  1.  Cloris – Göttin der Blumen & Blüten
  2.  Aphrodite – Göttin der Liebe & Schönheit
  3.  Enodia – Göttin der Kreuzwege & Durchgänge

Vom 5. April – 11. Mai 2019

Athene – Göttin der Weisheit & des Krieges

Zu sehen ist eine neuartige Installation der Hennigsdorfer Künstlerin, welche in Kooperation mit dem Fotografen Michael Haddenhorst auf den Weg gebracht wurde. Durch seine fotografischen Blickwinkel ist eine Verbindung von Räumlichkeit und und Objekt entstanden, welche der Ausstellung eine einzigartige Tiefgründigkeit und Emotion verleiht. Die Idee hinter der Ausstellung der Künstlerin ist geknüpft an das Lampendesign ihrer Marke x@m Kunst und Design und greift das Material und die Formgebung geziehlt darin auf.

Ein Kernelement bilden die zusammenstehenden, geometrischen Formen, welche der Gestaltung und Darstellung von Leuchten einen neuen Look verleihen. Für die Betrachter wird so ein aufregendes Objekt geschaffen, welches formvollendet gekleidet, durch Design und Funktionalität gleichermaßen besticht. Jedes der gezeigten Outfits steht für die eine Figur der griechischen Mythologie und Ihrer Göttinen, was im Besonderen auch farblich aufgegriffen wurde.

 

Vernissage am 5. April um 18:00 Uhr

 

Vom 13.09.2019 – 20.10.2019 im Bürgerhaus „Alte Feuerwache“

30 Jahre Mauerfall „Spurensuche und Identifikation“

Innenhof „Alte Feuerwache“ Hennigsdorf

 

Die Künstlerin würde sich sehr freuen würde, interessierte Gäste zu einer weiteren ganz besonderen Ausstellungen ihres abwechslungsreichen Portfolio’s begrüßen zu dürfen und das Publikum auf einen Dialog zwischen Handwerk, Design, Historie und Funktionalität einzuladen. Eine Ausstellung als Retrospektive zum Fall der Mauer unter dem Motto: 30 Jahre Mauerfall – Spurensuche und Identifikation.

Initiiert wurde dieses Projekt vom Fachdienst Kultur / Stadtarchiv Hennigsdorf und soll als Gemeinschaftsprojekt zwischen der Künstlerin Annett Pollack-Mohr und einer örtlichen Schule – gewinnen konnte man in diesem Zusammenhang das ortsansässige EMOSZ – gesehen werden.

Den Kernpunkt bildet ein Lern- und Erlebnisparcour mit der Intension Spuren suchen, Spuren lesen, Spuren hinterlassen. Wie gehe ich mit der eigenen Geschichte um und wie identifiziere ich mich mit ihr. Dieses Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, Geschichte erlebbar zu machen, eine gedankliche Zeitreise initiieren und über Grundfragen von Gesellschaft und Demokratie nachzudenken.


Titelbild: Leuchtkörper auf Hausboot / Text & Bild Annett Pollack / Alte Feuerwache und Fotografie Light Couture © Haddenhorst

x@m KUNST UND DESIGN

 

 

Atelier Esael Araujo Funes im Schloss Berlitt

Datum:

 

Schloss Berlitt bei Kyritz

 

Esael Araujo Funes stammt aus Mittelamerika, genauer gesagt aus San Salvador. Dort studierte er zunächst Sozialpädagogik – Anfang der 90er Jahre wechselte er zum Grafikdesign-Studium.

Heutzutage gilt er als herausragender Vertreter moderner mittelamerikanischer Kunst. Als solcher vertritt er El Salvador mit seiner Malerei oft in der Funktion eines Kulturdiplomaten. In den letzten 20 Jahren nahm er an mehr als 100 Kunstausstellungen teil, die ihn quer über den Globus führten. In Annerkennung seiner Malerei, erhielt er zum Beispiel einen Preis im 7. internationalen Salon für abstrakte Kunst in Daegu/Südkorea im dortigen „Center of Art“. Weiterhin nahm er teil an der Ausstellung „Colors of Corn“ in der Fundaçion y Centro de Arte in Madrid oder er vertrat El Salvador in dem von der UNESCO inizierten „Art Camp Malta“.

Künstlerisches Domizil im Schloss Berlitt

Atelier des Künstlers

Vor kurzem hat er sein künstlerisches Domizil im Schloss Berlitt bei Kyritz aufgeschlagen. Als er seine Schlosstür zum „Tag des offenen Ateliers“ öffnete, kamen nicht nur viele Besucher, sondern auch die Botschafterin von El Salvador, Florencia Eugenia Vilanova De von Oehsen.

Berlitt ist für ihn ein ideal gelegener Ort, weil er seine künstlerische Tätigkeit gern auf dem Land ausübt, andererseites aber auf die Nähe zur Metropole nicht verzichten möchte, um eine Chance zu wahren, seine Werke auch international vermarkten zu können.

Todos del maiz, 2019, 300 X 200 cm

Es ist dem Künstler zudem ein Anliegen, nicht isoliert zu arbeiten – statt dessen sich im Gegenteil, publikumsnah zu präsentieren. Deswegen öffnet er sein Atelier ganzjährig (nach vorheriger Anmeldung), um landläufigen Fragen wie: „Auf welche Weise arbeitet der Maler? Wo lebt der Maler?“ – greifbares Anschauungsmaterial zu bieten und damit gleichzeitig ein Stück Entmystifizierungsarbeit zu leisten. Auf diese Weise hofft er auch etwaige neue Interessenten mit seiner Kunst in Berührung zu bringen. Funes erläutert: „Es gibt auch Kunstliebhaber, die keine akademische Bildung haben, aber totzdem in der Lage sind, Kunst zu interpretieren und sich der Aussage zu nähern, die hinter der Oberfläche verborgen ist.“ Funes ist der Meinung, sich nicht nur auf wenige, international agierende, Kunstsammler verlassen zu können. Man müsse neue Wege gehen, um Malerei auch einem breiteren Kreis von Kunstliebhabern zugänglich zu machen.

Gemeinschaft von Realität und Illusion

Cabalgar y mujeres, 90 x 90 cm, 2007

Das Werk des Malers Araujo Funes führt uns in eine visuelle Poesie ein, die den Verstand zurücktreten lässt und dennoch den Betrachter veranlasst, seine Wertvorstellungen, in Bezug auf das Verständnis des Seins, im Zeitalter globaler Umweltzerstörung zu überdenken. Dadurch postuliert sich auch die Notwendigkeit persönlicher Einschränkung, im Zusammenhang mit unserer gegenwärtig gelebten Realität, neu.

“Mein Werk ist ein Zusammenspiel von Realität und Illusion, von Fantasie und Traum, der verherrlichten Erotik und dem Verstand. Eine Ode an das Menschliche und Tierische – vereint im Dasein.“

Seine mit abendländischen und interkulturellen Symbolen beladene Traumwelten dialogisieren, hinterfragen und interpretieren unser Verständnis einer verwobenen und komplexen Weltordnung. Ein Versuch, über das Schaffen thematisch gebundener Szenerien in seinen Gemälden, Fragmente des Lebens begreifbar zu machen.

Mit den Worten des Künstlers: „Ich male das Leben für das Leben | Pinto la Vida por la Vida.“

Galerie aktueller Gemälde

Stilistisch gesehen, sind in seine aktuellen Gemälde weniger symbolhaft konzipiert. Er wendet sich zunehmend einer expressionistischen, abstrakteren Malweise zu, die dem Betrachter manigfaltige Möglichkeiten der Interpretation offen lassen.


Alle Fotos und Reproduktionen © Araujo Funes | Michael Haddenhorst | Text: Araujo Funes | Michael Haddenhorst

Atelier Esael Araujo Funes

Schloss Berlitt
Berlitter Dorfstr. 41
16866 Kyritz / OT Berlitt

whatsapp: +49 176 62 29 62 87

araujofunesgalerie@gmail.com
araujofunes.blogspot.com

Atelier Hans-Peter Klie in Kolochau

Datum:

 

Zeitgenössische Kunst auf dem Land – alles andere als dörflich

Ausstellung „Synopse“, 2016 ©Herbert Weber


Dorfanger mit Dorfteich, Kirche, Herrenhaus – in dem sich heute ein Dorfmuseum befindet – Pferde auf der Weide, gackernde Hühner, blökende Schafe – Kolochau ist ein typisches Brandenburger Dorf inmitten einer weiten Landschaft.

Neben der Kirche das Pfarrhaus – ein schlichter Quader und noch mit DDR-Einheitsputz. Doch was sich hinter diesem unscheinbaren Äußeren verbirgt, ist alles andere als typisch dörflich: Zeitgenössische moderne Konzept- und Installationskunst. „Das hätte ich wirklich nicht erwartet“ staunte der Fernsehreporter des RBB, als er 2017 für einen TV-Beitrag den Künstler Hans-Peter Klie in seinem Atelier und Ausstellungshaus in Kolochau besuchte.  „Das ist so avantgardistisch, das könnte glatt in Berlin stehen.“

Atelier, Galerie und Archiv im ländlichen Raum eingerichtet

Ausstellung „Synopse“, 2016 – Besucher betrachten den „Beichtstuhl“

Das tut es, und tut es nicht – einerseits finden sich Fotoarbeiten Klies in der Sammlung der Berlinischen Galerie, andererseits hat er auf dem Land Atelier, Galerie und Archiv eingerichtet.

„Kolochau hat einen Charme, der sich außerhalb von Landpartien erschließt. Es ist unspektakulär und hat deshalb für mich einen besonderen Reiz. Ohne zu übertreiben, ist das Künstlerdasein ja eines, das Ruhe und Konzentration braucht.“

 

Synopse – Arbeiten aus vier Jahrzehnten

Videoinstallation „Wie die Bilder nichts wären“

2014 erwarb Hans-Peter Klie das Pfarrhaus im Süden Brandenburgs bei Herzberg/Elster und baute es 2015 aus. 2016 zeigte er unter dem Titel „Synopse“ eine Zusammenfassung seiner Arbeit mit Beispielen aus vier Jahrzehnten seines Schaffens. Es folgte die kritische Ausstellung „Wie die Bilder nichts wären“ zum Luther-Jahr 2017 und „Philosophische Perspektiven – Konzeptuelle Fotografie“ über den Wahrheitsgehalt von Fotografie im Jahr 2018.

5 Jahre in Kolochau

2020, aus dem Anlass „5 Jahre in Kolochau“, wird er Ausschnitte seines fotografischen Werks der Jahre 1992 – 2002 zeigen. In diesen zehn Jahren entstanden rund 250 Fotoserien sowie Einzelarbeiten, die vorwiegend mit analogen, klassischen Techniken als Handabzüge auf Barytpapier umgesetzt wurden.

In der aktuellen Präsentation, einem REMIX aus elf früheren Arbeiten, zeigt Klie diese in einem neuen Zusammenhang. Die Fotos zeigen dabei deutlich ihre Herkunft, bleiben aber Fragmente und werden zum Bestandteil von etwas Neuem. Indem sie als Teil einer raumgreifenden Installation interpretiert werden, wachsen sie über ihren ursprünglichen Kontext hinaus. Inhaltlich stehen nun Begriffe wie „Wirklichkeit“, „Erkenntnis“, „Zeit“ und „Aura“ im Fokus.

REMIX REMAKE gerät zu einer Versuchsanordnung, die das, was man Zukunft oder das Mögliche nennt, in den Blick nimmt.

Philosophisch gesehen gilt es, diese Offenheit und Undefiniertheit am Leben zu halten – genauer: Das Denken am Leben zu erhalten.

Ausstellung vom 25.04. – 17.10.2020

Eröffnung der Ausstellung:
Samstag, 25.04.2020

16.00 Uhr:  Sektempfang in der Ausstellung

Einführung: Barbara Straka, Kunsthistorikerin, Potsdam

 

Open Studios Brandenburg am 3.5.2020

Ausstellung geöffnet 11.00 -18.00 Uhr

14.00 und 16.00 Uhr – führt Hans-Peter Klie durch die Ausstellung REMIX REMAKE und präsentiert Künstlerbücher der letzten Jahre.


Alle Fotos und Reproduktionen ©Kunst&Archiv / Text Corinne Ullrich
Titelbild: „Photographie de la pensée“ – Wandinstallation

 

KUNST&ARCHIV

Hans-Peter Klie

Dorfstraße 13
04936 Kolochau

geöffnet nach Vereinbarung

0163-970 26 57

klieart@gmx.de

www.hans-peter-klie.de/aktuelles

 

Atelier Markus Beer – Neuhäsen

Datum:

 

Zeitgenössische Malerei im Löwenberger Land


„Das Betreten unbekannter Räume beim Schaffen einer Welt, die es davor nicht gab, ist die Droge, die mich zum Malen treibt“  …beschreibt der Künstler sein Dogma.

Das Ergebnis jenes Statements lässt sich in seinem großzügigen Atelier in Neuhäsen erfahren. Immer wieder eröffnet ein verschachteltes Raumerlebnis weitere Einblicke in das umfangreiche Werk des Künstlers.

Markus Beer kam über das Studium der Philosphie und Kunstgeschichte in Erlangen zur Malerei. Das Studium der freien Malerei an der Kunstakademie München (bei K.F. Dahmen) führte ihn zu ersten eigenen, anerkannten Arbeiten. 1979-81 schloss sich ein weiteres Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin an. Danach arbeitete er einen längeren Zeitraum als Straßenmaler in den großen europäischen Metropolen und festigte in diesen sowohl kontemplativen als auch energetischen Situationen – auf dem Plaster knieend, umgeben vom Publikum, seinen persönlichen Ausdruck.

2004 entschloss sich der Maler, Berlin zu verlassen und aufs Land hinauszuziehen. Er renovierte das alleinstehende Haus, welches ursprünglich ein Teil der Außenstelle des Guts in Häsen war, um es für die Präsentation seiner Bilder zu optimieren und effektive Arbeitsbedingungen zu schaffen. So erhielt die gesamte Nordwand Fenster zur Belichtung des Ateliers, Galerieräume entstanden und jüngst vervollständigt die Gartengalerie-Remise das Ensemble.

 

Sechs Räume für Atelier und Galerie des Künstlers

Markus Beer versteht seine Galerie auch als einen Ort, an dem die verschiedenen Künste zusammenkommen können. Sein Haus mit dem großen Garten, direkt am Feldrand gelegen, bietet dafür die besten Voraussetzungen. Er veranstaltet gern Konzerte oder kombiniert Theatervorstellungen mit Kunstausstellungen.


Alle Reproduktionen © Markus Beer| | Titelbild: Landschaft | Text: Michael Haddenhorst | Fotos Atelier © Michael Haddenhorst

Atelier Markus Beer

Neuhäsen 29
16775 Löwenberger Land

Tel.: 03308-450834
Mail: atelier_beer@web.de
Home: www.beers-bilder.de

Besuch nach Vereinbarung